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Mathematisch-Organisatorische Studie Zur Planung Der Kapazität Von Betriebsanlagen (Bearbeitet Am Beispiel Einer Förderanlage Unter Tage): Bearbeitet

Mathematisch-Organisatorische Studie Zur Planung Der Kapazität Von Betriebsanlagen (Bearbeitet Am Beispiel Einer Förderanlage Unter Tage): Bearbeitet

Paperback

Series: Forschungsberichte Des Landes Nordrhein-Westfalen, Book 1052

EconomicsManagement

ISBN10: 3663037185
ISBN13: 9783663037187
Publisher: Springer Nature
Published: Jan 1 1961
Pages: 64
Weight: 0.41
Height: 0.14 Width: 8.27 Depth: 11.69
Language: German
Bei der Vorausplanung der Kapazität von Betriebsanlagen ist man bestrebt, einerseits mit möglichst geringen Investitionen auszukommen, anderer- seits die vorausgeplante Betriebsanlage so auszulegen, daB sie nicht zu einem EngpaB wird. Im typischen Fall der Vorausplanung der Förderkapazität in einem Gruben- betrieb unter Tage bedeutet dies, da die optimale Förderkapazität ein KompromiB zwischen den folgenden Extremen darstellt: a) Ist die Anzahl der Lokomotiven und der Förderwagen zu groB, so ent- steht eine unnötig hohe Kapitalbildung, unter Umständen sogar eine gelegentliche oder chronische Verstopfung des Streckennetzes. b) Sind dagegen die Fördermittel nur in ungenügender Menge vorhanden, so kann jede mögliche Störung der Streckenförderung zu einer Vermin- derung der Tagesförderung führen. Wegen des gerade iri diesem Fall hohen Investitionsbedarfs kommt den Me- thoden der optimalen Kapazitätsbestimmung eine gro e wirtschaftliche Bedeutung zu. In dem vorliegenden Bericht wird ein Verfahren geschil- dert, mit welchem die Aufgabe der optimalen Bestimmung der Förderkapa- zität unter Tage gelöst werden kann. Diese Methode kann auch für die Bestimmung der optimalen Kapazität anderer Betriebsanlagen angewandt werden. Seite 5 1. Einführung Die Rationalisierung von Betriebsanlagen, die für eine gleichbleibende, in ihrer Höhe im voraus bekannte Produktion eingesetzt werden, ist im allgemeinen wesentlich einfacher als im Falle einer Belastung der Anla- gen, die in ihrer durchschnittlichen Höhe zwar bekannt, deren Vertei- lung über die Zeit jedoch unregelmä ig ist. Besondere Schwierigkeiten bereitet in diesem Fall die kapazitive Auslegung solcher Einrichtungen, die beträchtliche Investitionen erfordern und in ihren Betriebskosten sehr empfindlich auf Überlastungen oder Leerlauf reagieren.

Also in

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