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Marktgleichgewicht Oder Marktprozeß: Perspektiven Der Mikroökonomie

Marktgleichgewicht Oder Marktprozeß: Perspektiven Der Mikroökonomie

Paperback

Series: Duv Wirtschaftswissenschaft

EconomicsManagement

ISBN10: 3824401401
ISBN13: 9783824401406
Publisher: Springer Nature
Published: Jan 1 1993
Pages: 368
Weight: 0.99
Height: 0.80 Width: 5.50 Depth: 8.50
Language: German
In diesem Jahrhundert bestand die historische Aufgabe der Theorie des Markt- gleichgewichts wohl darin zu zeigen, da Koordination über Märkte nicht not- wendigerweise Chaos schaffen müsse. Dieses aber befürchteten jene, deren Credo im Alleinvertretungsanspruch einer zentral planenden Instanz gipfelte. Im ideologischen Wettrüsten führte die Vision des Pluralismus einer offenen Gesell- schaft immer mehr in die Frage hinein, wie denn der Markt als Koordina- tionsinstrument funktioniere und worin seine chaosvermeidenden Effekte beste- hen könnten. Diese Fragestellung machte eine Auseinandersetzung mit den Prozessen des zu Markte gehens notwendig. Deren Eigenschaften bzw. jene der Menschen, die sie gestalten waren einer genaueren Analyse zu unterziehen. Die berühmte Could it be-Frage in der Theorie des Marktgleichgewichts bedurfte einer solchen Ergänzung. Die Betriebswirtschaftslehre war in den letzten Jahrzehnten eher durch eine Re- zeption und Integration von Ergebnissen der Gleichgewichtstheorie, insbeson- dere der partiellen, gekennzeichnet. In ihren Wurzeln, vor allem den deskriptiv orientierten, stand sie gedanklich vielleicht der Theorie des Marktprozesses nä- her, dies aber relativ unspezifiziert. Vor diesem Hintergrund ist die Konzeption des Verfassers anzusiedeln: Auf der Basis der strukturalistischen Wissenschaftstheorie werden synoptische Rechen- schaftsberichte zur Gleichgewichts-und zur Proze theorie entwickelt und mög- liche Ansatzpunkte einer Evolution von Theorien aufgezeigt, die der primär ein- zelwirtschaftlichen Ausrichtung in der Betriebswirtschaftslehre eher entsprechen, als dies typischerweise in der Vergangenheit zu beobachten war.

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Economics