• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Lesesucht und Lesewut. Der Lesekonsum im Zeitalter der Aufklärung im 19. Jahrhundert

Lesesucht und Lesewut. Der Lesekonsum im Zeitalter der Aufklärung im 19. Jahrhundert

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3668610312
ISBN13: 9783668610316
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 14 2018
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hauptthema dieser Hausarbeit ist das Entstehen des Phänomens der Lesesucht und besonders dessen Förderung durch die verschiedenen Institutionen der Aufklärung. Zu diesem Zweck wird in dieser Arbeit zuerst auf die Lesesucht an sich eingegangen. Es wird untersucht, welche Gruppen den Begriff der Lesesucht prägten, auf welche Gruppen der Begriff angewandt wurde, und inwiefern er berechtigt war. Im zweiten Teil werden die Institutionen der Aufklärung aufgelistet und ihren Funktionen entsprechend nach Wichtigkeit geordnet. Das Wort Lesesucht oder auch Lesewut wird dem Menschen des 21. Jahrhundert nur selten ein Begriff sein. Schlie lich wird das Lesen heutzutage in den meisten Fällen sehr geschätzt, wenn nicht gar gefördert. Mehr noch, Menschen, die nicht lesen können, haben oft keinen Zugriff auf gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten. Lesen wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts mehr und mehr zur wichtigsten Quelle der Wissensaneignung, vor allem zu Zeiten des World-Wide-Web. Da erscheint es reichlich absurd, das Lesen mit solch abfälligen Begriff wie Lesewut oder Lesesucht zu betiteln. Andere Umstände herrschten jedoch im 18. Jahrhundert, zur Zeit der Aufklärung. Als der Buchdruck langsam aber sicher praktikabel wurde, Bücher also nicht mehr langwierig von Hand abgeschrieben werden mussten, konnte man eine riesige Anzahl an Neuveröffentlichungen beobachten. Da es nun viel einfacher war, an ein Buch zu kommen, oder selbst eines zu veröffentlichen, als noch im 17. Jahrhundert, stieg nicht nur die allgemeine Verfügbarkeit, sondern auch die Vielfältigkeit der Bücher. Nun haben die zeitgenössischen Aufklärer das vermehrte Lesen zuerst begrü t, schlie lich bildet es und hilft, selbst zu denken. Weiterhin waren es die Vertreter der Aufklärung, und vor allem die von ihnen errichtet

Also in

Philosophy