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Kleider machen Leute? Über das Kleidungsverhalten von Studenten

Kleider machen Leute? Über das Kleidungsverhalten von Studenten

Paperback

General Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3668163561
ISBN13: 9783668163560
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 2 2016
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Volkskunde), Veranstaltung: Seminar aus dem Bereich Grundbedürfnisse: Leute machen Kleider/Kleider machen Leute - Textilmarkt und Modebranche im Fokus der Kulturanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Kleider machen Leute, diese These wird als zutreffend vorausgesetzt. Die Zweideutigkeit in dieser Aussage ist nicht ganz offensichtlich. In der vorliegenden Arbeit spielen allerdings beide Bedeutungen durchweg eine wichtige Rolle: die Selbstwahrnehmung zum einen, zum andern die Fremdwahrnehmung. Die Wahrnehmung, die andere von mir haben und die Wahrnehmung, die nach meiner Ansicht die anderen von mir haben sowie die Wahrnehmung, wie ich mich selbst sehe, unterscheiden sich meist voneinander. Deswegen finden wir manchmal ein Bild von uns unschön, das unsere Freunde als sehr treffend beschreiben. Da wir im Alltag stets Menschen treffen, die wir nicht kennen, müssen wir sie möglichst schnell einschätzen. Wieso müssen wir sie überhaupt einschätzen? Dieser Beurteilungsprozess ist schon ziemlich alt und beruht im Kern wohl auf dem einfachen Trieb zu überleben. Stellt mein Gegenüber eine Gefahr dar oder ist er ein Freund? Ob Freund oder Feind muss so schnell wie möglich geklärt werden. Dieser Mechanismus ist so alt wie der Mensch selbst, hat aber in der heutigen Gesellschaft nicht mehr den ursprünglichen überlebensnotwendigen Sinn. Wir wissen bereits, dass unser Gegenüber uns nicht umbringen wird - es bleibt aber die Frage, ob er Freund oder Feind ist. Demnach versuchen wir zu überprüfen, ob er Gemeinsamkeiten mit uns teilt, ob wir der gleichen Gruppe angehören, wir versuchen zu kategorisieren. Jemand ist uns sympathisch, der uns ähnlich ist. Kommt jemand aus dem gleichen Ort wie man selbst, so ist er uns bereits sympathischer als eine Person, die wir vielleicht ebenso lange kennen, die aber woanders herkommt. Was nun Kleider mit Leuten mache

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