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Kinder als wichtige ethnologische Informanten und Thema der "advocacy anthropology"

Kinder als wichtige ethnologische Informanten und Thema der "advocacy anthropology"

Paperback

AnthropologyGeneral Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3640492935
ISBN13: 9783640492930
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 14 2009
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Ethnologie und Afrikastudien), Veranstaltung: Geburt und Kindheit im interkulturellen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Darüber, dass Kinder Individuen sind, die durch- kontextabhängig- verschiedene Faktoren wie etwa die Familie oder die Gesellschaft und das soziale Milieu, in welchen sie leben, spezifisch sozialisiert werden und individuelle Charaktereigenschaften mitbringen, ist man sich in allen wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, einig. Die zentralen Fragen in dieser Arbeit sollen sein, ob Kinder wichtige Informanten für die ethnologische Forschung darstellen können und ob die advocacy anthropology nicht verstärkt etwas für diese leisten kann. Doch wie lässt sich das begründen? Was können Kinder in Bezug auf Gewinnung fundierter Daten wirklich leisten? Wie lässt sich das belegen? Kann man Kinder als vollwertige Akteure betrachten? Und wenn ja, ab welchem Alter und unter welchen Voraussetzungen können sie im gesellschaftlichen Prozess agieren? Um herauszuarbeiten, ob und inwieweit auch schon relativ junge Kinder als Akteure im ethnologischen Sinn verstanden werden können, scheinen Erkenntnisse der Pädagogik, Psychologie und Philosophie ebenso wichtig zu sein, wie die der Ethnologie selbst. Der erste Teil meiner Arbeit beschäftigt sich mit den Voraussetzungen und Kriterien aus soziologischer wie aus pädagogisch-psychologischer Sicht, die Individuen zu Akteuren machen und prüft die Gegebenheiten in Bezug auf Kinder vom Säuglinsalter bis zur frühen Kindheit. Der zweite Teil gibt anhand von Fallbeispielen einen Einblick in die kognitiven Leistungen von Kindern zu Beginn und am Ende der frühen Kindheit.Im dritten Teil werde ich verstärkt auf den Aktionismus von Kindern eingegangen: Anhand des speziellen Beispiels von peer groups, wie auch im Allgemeinen in Bezug auf Erziehung, und schlie lich wir

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