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Japan: Ethnizität und Religion

Japan: Ethnizität und Religion

Paperback

PhilosophyComparative Religion

ISBN10: 364085831X
ISBN13: 9783640858316
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 12 2011
Pages: 36
Weight: 0.13
Height: 0.09 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Religionswissenschaftliches Institut), Veranstaltung: New Age in Japan, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Unterschiede zwischen fremdem und eigenem Land sind ein Thema, das nahezu zwangsläufig jeden beschäftigt, der einmal eine Region mit genügend geographischem Abstand zum Heimatland besucht hat. Nur einen Schritt von solchen Reflexionen entfernt folgt dann - nahezu ebenso zwangsläufig - eine Abstraktion des Beobachteten auf so etwas wie einen Nationalcharakter (meist verbunden mit einem kurzen Anfall von Heimweh). Dieses fruchtbare Konversationsthema findet seinen Widerhall aber auch in ernsthafteren Unternehmungen wie Politik und leider auch militärischen Aggressionen, wie nicht nur die jüngere Geschichte lehrt. Ausgangspunkt in beiden Fällen ist stets eine über Urlaubsgespräche hinausgehende intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema. Ironischerweise scheint es in deren Ausma ebenfalls nationale Unterschiede zu geben - Nietzsche spöttelte einst, es kennzeichne die Deutschen, dass die Frage nach ihrem Deutschsein bei ihnen nie aussterbe (Nietzsche 1978 in Coulmas 1993: 20) - und auf der Rangliste der mit diesem im sozialwissenschaftlichen Sprachgebrauch als Ethnizität oder ethnischer Identität bezeichnetem Phänomen stark beschäftigten Nationen dürfte interessanterweise ein für die Europäer sonst eher unauffälliges Land weit oben stehen, nämlich Japan. Bücher über die Besonderheiten der Japaner bilden dort ein eigenes Genre mit beachtlichen Verkaufszahlen (Coulmas 1993: 20) und wurden und werden keineswegs von einer denkbaren wie klischeehaften Gruppe konservativer provinzieller Nationalisten geschrieben, sondern häufig von ausgebildeten Intellektuellen mit wissenschaftlichem Anspruch (Davis 1992: 254). Dass diese japanische Nabelschau im frühen 19 Jhdt. begann (Romppel 1994: 25) und im Zweiten Weltkrieg einen vorläufigen Hö

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