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Interviewerfälschungen in sozialwissenschaftlichen Umfragen. Leistungsfähigkeit statistischer Aufdeckungsmethoden und Verzerrungspotenzial

Interviewerfälschungen in sozialwissenschaftlichen Umfragen. Leistungsfähigkeit statistischer Aufdeckungsmethoden und Verzerrungspotenzial

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3668897301
ISBN13: 9783668897304
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 20 2019
Pages: 146
Weight: 0.44
Height: 0.34 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Persönliche-mündliche Befragungen stellen aufgrund ihrer Vorteile hinsichtlich des Coverage und der Datenqualität einen bevorzugten Erhebungsmodus bei gro en sozialwissenschaftlichen Umfragen, wie z. B. der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften oder dem European Social Survey, dar. Interviewern kommt bei dieser Art der Befragung zweifellos eine Schlüsselrolle zu. Sie stellen das Bindeglied zwischen Forschern und Befragten dar und die Qualität der erhobenen Daten hängt ma geblich von ihrer Arbeit ab. Der Einsatz von Interviewern kann einerseits einige Vorteile mit sich bringen. Sie können beispielsweise Befragungspersonen über die jeweilige Studie aufklären, Vertrauen schaffen, zur Teilnahme motivieren und Hilfestellungen geben. Andererseits können sich jedoch auch Nachteile durch den Einsatz von Interviewern ergeben. Neben der sozialen Erwünschtheit betrifft dies noch ein weiteres potentielles Problem, das im Gegensatz dazu nur recht selten erwähnt wird: Es kann vorkommen, dass ein Interviewer Fragebögen komplett/teilweise selbst ausfüllt, und somit Daten fälscht. Interviewerfälschung kann ein sehr gravierendes Problem darstellen. Neben Marktforschungsstudien sind auch Meinungsumfragen und offizielle statistische/wissenschaftliche Erhebungen von dieser Problematik betroffen. In der vorliegenden Arbeit werden Total- und Teilfälschungen bei Face-to-Face-Befragungen thematisiert. Gängige gründliche Qualitätskontrollen, wie die Durchführung von Re-Interviews sind mit hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden, weshalb sie sich meist auf eine Stichprobe der erhobenen Interviews begrenzen. Die Kontrolle von zufälligen Stichproben wiederum erweist sich als höchst ineffektiv. Im Fokus der empirischen Arbeit sollen daher statistische Verfahren ste

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