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Integration durch Sport!? Eine empirische Untersuchung türkischstämmiger Fußballspieler im Großraum München

Integration durch Sport!? Eine empirische Untersuchung türkischstämmiger Fußballspieler im Großraum München

Paperback

Sports GeneralGeneral Sociology

ISBN10: 3640593707
ISBN13: 9783640593705
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 3 2016
Pages: 112
Weight: 0.34
Height: 0.27 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Einer Studie von Gunther A. Pilz (2006) zufolge, werden zwei Drittel aller Spielabbrüche in deutschen Ligen durch nicht-deutsche Spieler verursacht. Dabei handelt es sich überwiegend um Spieler türkischer beziehungsweise kurdischer Herkunft. Ist diese Tatsache eine Konsequenz auf die, ebenfalls in der Studie von Pilz dargestellten, häufigen Provokationen und das allgemeine fremdenfeindliche Verhalten gegenüber ausländischen Sportlern? Sehen ethnische Minderheiten den Fu ballplatz, stellvertretend für gesellschaftliche Missstände und Ungerechtigkeiten, als Chance, für soziale Gleichbehandlung zu kämpfen und treten daher mit einem Ehrgeiz auf, der bezüglich des sportlichen Niveaus des Amateurfu balls unangemessen ist? In der Studie von Pilz wird au er Acht gelassen, ob es sich bei den ausländischen Verursachern dieser Konflikte um Mitglieder deutscher oder eigenethnischer Vereine handelt. Und genau auf diese Frage soll im Verlauf dieser Arbeit eingegangen werden. Wozu führt die in den letzten Jahren stark ansteigende Tendenz zur Gründung eigenethnischer Vereine (vgl. Pilz, 2006, S.3)? Wirkt sie sich positiv auf das Verhalten auf dem Platz aus, da sich die ethnischen Minderheiten in ihren eigenen Vereinen nicht mehr ungleich behandelt fühlen? Stärkt der eigene Verein das Selbstbewusstsein und gibt den Spielern die Möglichkeit, durch die sozial zufriedenstellende Situation in der Mannschaft, ausgeglichener und weniger aggressiv aufzutreten? Oder führt ein gesteigertes Selbstbewusstsein zum Gegenteil? Verleitet eine solche verschworene Gemeinschaft nicht dazu, sich erst recht profilieren zu wollen? Wird der Fu ballplatz dann doch, wie oben erwähnt, in Stellvertreterfunktion für Gesellschaft und Privatleben gesehen? Kommt durch den Zusammenschluss einer ethnischen Gruppe nicht auch schnell ein zwanghafter Nationalstolz auf sowie das Gefühl für ein ganzes Land oder eine Nationalität einzutreten? Die Summe dieser Fragen beziehungsweise die Schlussfolgerung daraus,

Also in

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