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"Individuum est ineffabile": Verallgemeinerung und Konkretisierung in der Philosophie

"Individuum est ineffabile": Verallgemeinerung und Konkretisierung in der Philosophie

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3640970667
ISBN13: 9783640970667
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 29 2011
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,3, Technische Universität Darmstadt (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Aristoteles: Die Kategorienschrift, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der Grundprobleme der Philosophie stellt seit je her das Verhältnis zum konkreten Leben dar. Die Schwierigkeit besteht zunächst im Bestreben der philosophischen Disziplin, die menschliche Existenz zu erfassen. Um dies zu ermöglichen, müsste sich der Philosoph allerdings gemä Fichte aus der Befangenheit des Lebens lösen. Die subjektive Befangenheit verhindert eine wirkliche, objektive Erkenntnis. Die einzige annehmbare Möglichkeit für dieses Problem ist demnach, sich durch Reflexion ein Stück weit aus dieser natur-gemä en Befangenheit zu lösen, um Abstand zum Gegenstand der Erkenntnis zu gewinnen. Da man sich jedoch niemals völlig distanzierten kann und auch als Philosoph selbst in der eigenen Existenz verhaften bleibt, ist das Resultat solcher Bemühungen im besten Falle Spekulation. Im Anschluss daran stellt sich die Frage, wie die Philosophie überhaupt das Leben und die menschliche Existenz erfassen kann. Der Bezug zwischen Philosophie und Leben gilt als eines der bedeutendsten Themen philosophischer Diskurse im 19. und 20. Jahrhundert. Im Zuge dessen gewann die subjektive Existenz an Bedeutung und wurde zum wichtigsten Gegenstand der Philosophie. Im Gegensatz zum Wesen der Menschen ging es vermehrt um den praktischen Lebensvollzug als Quelle der Erkenntnis, da sich nur darin seine Existenz äu ere. So legte bereits Martin Heidegger den Fokus auf das konkrete In der Welt-Sein der Menschen. Die subjektive Wende in den Wissenschaften verstärkte allerdings das bereits bestehende basale Problem der Philosophie. Denken ist grundsätzlich immer abstrakt und kann niemals einen konkreten Gegenstand gänzlich erfassen. Auch Begriffe und theoretische Über-legungen sind notwendigerweise vom Ausgangs

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