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Identitätskonstitution durch den Rucksacktourismus in Südostasien und der Grand Tour im 18. Jahrhundert: Von der Fremdwahrnehmung zur Selbstwahrnehmun

Identitätskonstitution durch den Rucksacktourismus in Südostasien und der Grand Tour im 18. Jahrhundert: Von der Fremdwahrnehmung zur Selbstwahrnehmun

Paperback

General Racism & Ethnic StudiesGeneral World History

ISBN10: 3346017265
ISBN13: 9783346017260
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 19 2019
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 2,3, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden die Parallelen beider Reisetypen, im Hinblick auf ihre Identitätskonstitution, anhand von jeweils zwei Reiseberichten gegenübergestellt. Um das Thema zu differenzieren, wird zunächst der Begriff Identität und seine Konstitution durch das Reisen definiert. Anschlie end folgen Ausführungen zum historischen Kontext der Grand Tour und des Rucksacktourismus in Südostasien. Schlie lich werden ausgewählte Textpassagen der damaligen Reiseberichte den Auszügen gegenwärtiger Online Reiseberichte gegenübergestellt, um nachzuweisen, inwiefern sich durch das Reisen die eigene Identität konstituiert, beziehungsweise sich die Wahrnehmung des Selbst- und Fremdbildes verändert. Heute war jeder schon einmal ein Tourist, wobei der Begriff negativ konnotiert ist, da er in Zusammenhang mit dem ebenfalls negativ besetzten Begriff Massentourismus steht. Die zahlreiche Nachfrage nach der Sinnsuche durch Individualreisen, wie dem Südostasien-Backpacking-Trend junger Erwachsener ist Gegenstand des Ausdrucks. Diese vermeintlich individualtouristische Mobilität wird von jungen Erwachsenen massenhaft durchgeführt, sodass von einem Massentourismus der heutigen Jugendlichen ausgegangen wird. Diese begehen zahlreich Alltagsflucht und betreibt durch die Reise eine Sinnsuche zur Selbstfindung und Identitätsstiftung, um sich anschlie end in der Gesellschaft etablieren zu können. Historisch gesehen stehen vor allem junge, noch nicht arbeitstätige Erwachsene, wie die jungen Adligen während ihrer,Grand Tour beziehungsweise Kavalierstour im 18. Jahrhundert, seither vor der Frage nach der Art und Weise dieser zu findenden Identität. In beiden Phänomenen geht es um den Aspekt der Selbstfindung, in Form von personaler Identitätskonstitution, mittels eines längeren Auslandsaufenthaltes, beziehungsweise einer Reise

Also in

General Racism & Ethnic Studies