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Ideale temporale Muster als kognitive Wissensstrukturen über den Umgang mit der Zeit: Eine qualitative Studie am Beispiel engagierter Ausdauersportler

Ideale temporale Muster als kognitive Wissensstrukturen über den Umgang mit der Zeit: Eine qualitative Studie am Beispiel engagierter Ausdauersportler

Paperback

Sports General

ISBN10: 383868091X
ISBN13: 9783838680910
Publisher: Diplom.de
Published: Jun 30 2004
Pages: 276
Weight: 0.80
Height: 0.62 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Erläuterung zur Auszeichnung: Die Dissertation wurde 2005 mit dem Toyotapreis der Deutschen Sporthochschule Köln und der Toyota Deutschland GmbH für herausragende wissenschaftliche Arbeiten des sportwissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet. Einleitung: Die Fähigkeit zum Umgang mit der Zeit, die Plattner (1990) definiert als Fähigkeit zur „Ausrichtung des Handelns an selbst bestimmten sowie an von au en vorgegebenen zeitlichen Strukturierungen, die Planung und Einteilung von Zeit sowie das Ausfüllen von Zeit mit bestimmten Tätigkeiten oder, mit anderen Worten, der Besitz von Zeitkompetenz im Sinne der „Fähigkeit und Bereitschaft des Einzelnen, selbst bestimmt und eigenverantwortlich die [Alltags- und] Lebenszeit zu gestalten (Freericks 1996), wird für Mitglieder moderner Gesellschaften zusehends wichtiger. Unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen und auf ganz unterschiedliche Art und Weise bewältigen Menschen Tag für Tag den „Balanceakt Zeit (Garhammer 1994). Dabei erfahren und erleben selbstverständlich nicht alle Individuen die Anforderungen des richtigen Umgangs mit der Zeit als Balanceakt knapper zeitlicher Ressourcen. Insbesondere für diejenigen, „...die in Ausbildung, Vollerwerb und Normalarbeitsverhältnissen sowie unter der Last familialer Vollrollen [stehen], werden diese Anforderungen jedoch zu einem zentralen Problem der Bewältigung des Alltags. Dabei tragen nicht ausschlie lich die Rollenanforderungen des Arbeits- oder Familiensystems zu Problemen im Umgang mit der Zeit bei, sondern auch mehr und mehr diejenigen Anforderungen, die sich aus den Ansprüchen selbst gewählter Rollen des Freizeitsystems ergeben. In dem Ma e, in dem Menschen sich in so genannten „Serious Leisure Activities (Stebbins 2000) engagieren und sich über solche Aktivitäten identifizieren, tritt die Freizeitgestaltung häufig als gleichwertiger Zeitgeber neben Arbeit und Familie. Gerade bei in Ausdauersportarten engagierten Leistungs- und Freizeitsport

Also in

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