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Hofmannsthals 'Chandosbrief' und Nietzsches Sprachreflexion: Ein Vergleich

Hofmannsthals 'Chandosbrief' und Nietzsches Sprachreflexion: Ein Vergleich

Paperback

AnthropologyGeneral Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3656053901
ISBN13: 9783656053903
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 14 2011
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,0, FernUniversität Hagen (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der vorliegenden Arbeit soll sein, die Sprachkonzeption des Chandosbriefes den sprachkritischen Reflexionen Nietzsches gegenüberzustellen. Zu diesem Zweck werden zunächst beide Sprachentwürfe aus den jeweiligen Schriften expliziert und isoliert voneinander betrachtet, ehe der vergleichende Blick Berührungspunkte und Differenzen aufzeigt. Der erste Teil der Arbeit (Kapitel II) widmet sich den sprachphilosophischen Überlegungen Nietzsches, wobei deutlich werden soll, dass sich bei ihm keine Theorie der Sprache für sich genommen, sondern eher eine sprachkritische Erkenntnistheorie finden lässt. Da Nietzsche die Sprache hauptsächlich im Rahmen einer Metaphysikkritik, insbesondere einer Kritik des tradierten Wahrheitsverständnisses behandelt, soll sich mit zentralen Begriffen, die unerlässlich für das Verstehen seiner 'Sprachphilosophie' erscheinen, beschäftigt werden. Ausgehend von der Frage nach der Beziehung zwischen Wirklichkeit und Sprache soll seine Sprachkonzeption aufgerollt und seine Begriffsbestimmungen von 'Metapher', 'Begriff', 'Wahrheit' und 'Erkenntnis' erläutert werden. Als Beschäftigungsgrundlage wird die Abhandlung Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinn1 dienen, jedoch sollen an entsprechender Stelle auch andere Schriften Nietzsches herangezogen werden. Im nächsten Schritt (Kapitel III) wird die Sprachproblematik des Chandosbriefes, der als das wirkungsreichste sprachskeptische Werk der Jahrhundertwende gilt, beleuchtet. Hierfür soll zunächst die Frage geklärt werden, welche Bedeutung dem Adressaten, Francis Bacon, zukommt - ist es doch sein Name, der mit dem Beginn neuzeitlicher Sprachkritik in Verbindung gebracht wird. Anschlie end wird die Entwicklung von der rauschhaft-trunkenen Sprachbegeisterung des jungen Lord Chandos zu der ernüchtert

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