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Harmonische Räume im Kopfsatz der Waldsteinsonate op. 53 C-Dur von Ludwig v. Beethoven

Harmonische Räume im Kopfsatz der Waldsteinsonate op. 53 C-Dur von Ludwig v. Beethoven

Paperback

General Music

ISBN10: 3640118499
ISBN13: 9783640118496
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 30 2008
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2.0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Musikwissenschaftliches Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Waldsteinsonate op. 53 in C-Dur setzt in mancherlei Hinsicht neue Ma stäbe: nicht von ungefähr in der Zeit der gro en Eroica-Symphonie und der Appassionata op. 57 entstanden - also am Scheidepunkt zu Beethovens neuem Weg - zeichnet sie sich durch kühne Überschreitungen bisher gekannter Normen aus. Die äu erst gro zügig angelegte Form, die sich nicht nur in der beträchtlichen Länge von 873 Takten widerspiegelt; die Ausbreitung der Themengestalten, die trotz ihrer relativ einfachen Struktur sehr weite Kreise ziehen; die extreme Dynamik; die enorme Virtuosität, die dem ausführenden Pianisten nicht nur technische Brillanz, sondern auch schiere Kraft abverlangen; all dies sind Novitäten, die sich schon in der gro flächigen Anlage des Beginns zeigen. Ohne Rücksicht auf die für die Klassik so prominente schöne Melodieentfaltung, zieht die Waldsteinsonate lieber derart viele Register des Klavierinstrumentes, dass viele Hörer dazu geneigt sind, sie als orchestral oder symphonisch zu empfinden. Ziel dieser Arbeit ist es jedoch nicht, diesen ungewohnten Glanz pianistischen Klanges zu ergründen, ebenso wenig soll das überaus interessante Formproblem (s.u.) dargelegt werden. Vielmehr soll es in diesem Aufsatz darum gehen, die harmonischen Räume zu analysieren, die sich die Waldsteinsonate aneignet. Selbstverständlich wird dieser Fragestellung zur besseren Orientierung eine knappe bibliographische Eingliederung vorangestellt. Doch kann und will sich eine solche Analyse natürlich nicht damit begnügen, diese harmonischen Räume schlicht aufzuzeigen und zu benennen. Freilich ist die reine Analyse harmonischer Zusammenhänge geradezu unabdingbar. Hier aber Halt zu machen und den Leser praktisch mit den gerade aufgezeigten Komponenten alleine zu lassen, wäre wie einem Kind die Seife hinzu

Also in

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