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Der gerechte Handel als Ort natürlich guter Handlungen. Zur Idee des fairen Handels

Der gerechte Handel als Ort natürlich guter Handlungen. Zur Idee des fairen Handels

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3656988056
ISBN13: 9783656988052
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 22 2016
Pages: 24
Weight: 0.13
Height: 0.05 Width: 7.00 Depth: 10.00
Language: German
Projektarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Universität Leipzig (Sozialwissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Praktische Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll die Idee des Fairen Handels vorgestellt und als ein handlungsleitendes Prinzip vorgestellt werden, welches natürlich gute Handlungen des Menschen im wirtschaftlichen Kontext befördert. Dabei wird auf die Konzepte des Aristoteles zur Gerechtigkeit zurückgegriffen. Au erdem werden einige Überlegungen, die Thomas Hoffmann in seinem Buch Das Gute entwickelt hat, auf den Fall der fairen beziehungsweise gerechten Handlung angewandt. Die faire Handlung im Fairen Handel soll als gerechte und tugendhafte Handlung dargestellt werden, welche natürlich gut ist für Menschen als Exemplare der menschlichen Lebensform. Der Handel soll als Ort und Praxisform von Handlungen ausgewiesen werden, die ebenfalls natürlich gut oder natürlich schlecht für Menschen sein können. Der Faire Handel wird als spezieller Ort und als spezielle Praxisform innerhalb dieses Handels begriffen und seine Spezifika werden dargestellt. Es soll gezeigt werden, dass nur eine gerechte Handlung als vollends rational gelten kann. Es soll versucht werden, zu zeigen, dass nur eine gerechte Handlung (in symmetrischen Handelsbeziehungen) innerhalb dieses wirtschaftlichen Kontextes ihre handlungsleitenden Prinzipien und auch die Einzelhandlungen als rational ausweisen kann. Hier wird das wechselseitige Gedeihen der Handelspartner zum wichtigsten Kriterium für die natürliche Güte solcher Handlungen, was im Detail zu zeigen sein wird. Beschränkte Formen der Zweckrationalität werden zugunsten einer umfassenden Rationalität (die man auch Vernunft nennen könnte) überwunden, wobei sowohl ein zu abstrakter und universaler Formalismus als auch ein zu konkreter Empirismus vermieden werden soll, darum die Orientierung an Aristoteles und Hoffmann, welche einen Brückenschlag auf mittlerer Abstraktionsstufe bede

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