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Das Gemüt als Vermittler zwischen Vernunft und Gefühl: Thesen von Rudert, Schiller, Kant, Fechner

Das Gemüt als Vermittler zwischen Vernunft und Gefühl: Thesen von Rudert, Schiller, Kant, Fechner

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3656050600
ISBN13: 9783656050605
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 12 2011
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,5, Technische Universität Darmstadt (Philosophie ), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Existenz eines Gemüts lässt sich ebenso wenig mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisen wie die Existenz einer Seele. Dass der Mensch ein Gefühlsleben hat, ist für jeden nachvollziehbar, doch wo dieses letztlich seinen Ursprung hat, wie es sich zusammensetzt und wie sein genaues Zusammenspiel mit dem Körper funktioniert, lässt sich nicht vollständig befriedigend erklären. Dennoch operieren wir mit den Begriffen Seele, Psyche, Geist und was sich sonst noch zur Beschreibung des immateriellen menschlichen Innenlebens an Worten finden lässt. Wir gehen also im allgemeinen davon aus, dass da etwas sein muss, weil dieses etwas sich auf verschiedenen Wegen äu ert und nicht allein durch materielle Vorgänge vollständig erklärt werden kann. Dieses Innenleben des Menschen lässt sich traditionell zunächst grob in zwei Bereiche gliedern: Verstand/Vernunft1 (Rationalität) und Gefühl/Sinnlichkeit (Emotionalität). In der vorliegenden Arbeit soll die Existenz des Gemüts nicht grundlegend in Frage gestellt werden. Vielmehr soll das Gemüt behandelt werden als etwas, das tatsächlich existiert, nach dessen genauer Verortung und 'Funktionsweise' aber im Zusammenhang mit Fragen nach der Entwicklung sozialer Realität für den Einzelnen wie auch für Gemeinschaften weiterhin gefragt werden muss. Es muss gefragt werden, ob tiefgreifende Gemeinschaft grundsätzlich nur möglich ist aufgrund eines ausgebildeten Gemüts. Diese Frage lie e sich ebenso umkehren in die populäre Feststellung, dass unsere heutige Gesellschaft immer weniger von dauerhaften Beziehungen und Gemeinschaften geprägt sei, sondern vielmehr auf Schnelllebigkeit und Veränderungen beruhe. Hier würde sich die Frage anschlie en, ob damit ein Gemütsverlust einhergeht; oder ob dieser zuerst existierte und nun d

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