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Fußball als Religion?: Eine Überprüfung der Argumentation

Fußball als Religion?: Eine Überprüfung der Argumentation

Paperback

Sports GeneralGeneral Sociology

ISBN10: 3656302839
ISBN13: 9783656302834
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 10 2012
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sport - Sportsoziologie, Note: 1,3, Universität Hamburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Im Spiegel der Gegenwart - Soziologie um die Jahrhundertwende, Sprache: Deutsch, Abstract: Der FCB ist meine Religion, Schalke Unser und Heiliger Rasen Von sakralen Begriffen geprägte Gesänge und Anfeuerungen, die nicht in den Stadien der deutschen Fu ball-Bundesliga typisch sind, sondern auch in den Medien: So wurde Bayern Münchens Präsident Uli Hoene gerade erst am 26. September 2011 in der Talkshow des SWR Fernsehens von Moderator Frank Elstner als Fu ballgott tituliert. Der Fan ist im heutigen Sprachgebrauch ein begeisterter Anhänger (Duden 2001: 204). Die Bezeichnung stammt ab vom lateinischen fanaticus, ein Sakralwort, das ursprünglich von der Gottheit ergriffen und in rasende Begeisterung versetzt bedeutete (ebd.). Und die Liebe zum Verein kann sogar über das Leben auf Erden hinausgehen: In Hamburg wurde 2008 neben der Arena ein HSV-Friedhof eröffnet. An Kirche dürften Besucher kaum denken, wenn sie das Gelände betreten: Die Anlage ist einem Stadion nachempfunden, das Gras ist Originalrasen aus dem Stadion und am Eingang müssen Trauernde zunächst durch ein Fu balltor schreiten (focus online 02.11.2008). Ist Fu ball eine Religion? Oder dient dieser Sport zumindest als Religionsersatz, indem er eine religionsähnliche Funktion für die Gesellschaft hat? Etliche Sozialwissenschaftler haben sich seit den 1970er Jahren1, vor allem aber ab Ende der 1990er Jahre mit diesen Fragen beschäftigt und sollen in ihrer Argumentation durch diese Hausarbeit zum Seminar Im Spiegel der Gegenwart - Soziologie um die Jahrhundertwende noch einmal überprüft werden. Grundlage des Vergleichs von Fu ball und Religion ist meist das Werk Die elementaren Formen des religiösen Lebens von Émile Durkheim aus dem Jahr 1912, das heutzutage als ein Fundament der Religionssoziologie zu bewerten ist (u.a. Knoblauch 1999: 58, Pickel 201

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