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Europäische Regionalpolitik.: Vierteljahrshefte Zur Wirtschaftsforschung. Heft 1, 74. Jahrgang (2005).

Europäische Regionalpolitik.: Vierteljahrshefte Zur Wirtschaftsforschung. Heft 1, 74. Jahrgang (2005).

Paperback

Series: Vierteljahrshefte Zur Wirtschaftsforschung

Business GeneralEconomicsGeneral Political Science

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ISBN10: 3428119037
ISBN13: 9783428119035
Publisher: Duncker & Humblot
Published: Jun 3 2005
Pages: 128
Weight: 5.37
Language: German
Die Politik und die Menschen in Europa haben gro e
Erwartungen an die EU-Regionalpolitik. Auf der einen Seite wird in der
Regionalpolitik das zentrale Element gesehen, das den wirtschaftlichen Kohäsions- und
Konvergenzprozess der Regionen befördert. Auf der anderen Seite übernimmt die
Gemeinschaft immer mehr auch Verantwortung für das EU-weite gesamtwirtschaftliche
Wachstum. Spätestens mit der Lissabon-Erklärung ist die wissensbasierte Förderung von
Wettbewerbsfähigkeit und Dynamik in Europa zum zentralen Eckpfeiler aller
EU-Politiken - also auch der eigenen Regionalpolitik - geworden.

Das vorliegende Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung greift die Diskussion zu
den neuen Herausforderungen an die EU-Regionalpolitik auf. Dabei wird sowohl die
stärker aus der Wissenschaft heraus formulierte Frage nach der Legitimation und
grundsätzlichen Ausrichtung auf Wachstums- oder Ausgleichsziel gestellt als auch mehr
aus dem Blickwinkel der Praxis nach effizienten Weiterentwicklungen der
Förderkonzepte und -instrumente gefragt. Zu Wort kommen Wissenschaftler aus der
universitären Forschung, aus den Wirtschaftsforschungsinstituten und aus der
Europäischen Kommission.

Die sieben Beiträge beantworten die Kernfragen zum richtigen Kurs der Regionalpolitik
in der Europäischen Union recht unterschiedlich. Gemeinsam ist allen Arbeiten
allerdings eine kritische Distanz zur gegenwärtigen Förderpraxis. Die Beiträge aus
der theoretischen Forschung legen dabei eine grundsätzlich neue Ausrichtung der
Europäischen Regionalpolitik nahe. Die stärker praxisbezogenen Beiträge betonen
hingegen die Notwendigkeit durchgreifender institutioneller und instrumenteller
Änderungen im bisherigen Förderkonzept.

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