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Die Entscheidung zur Organspende: Moralische Verpflichtung oder unzumutbare Aufgabe?: Inwieweit dürfen die Toten für die Lebenden in Anspruch oder sog

Die Entscheidung zur Organspende: Moralische Verpflichtung oder unzumutbare Aufgabe?: Inwieweit dürfen die Toten für die Lebenden in Anspruch oder sog

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3656010285
ISBN13: 9783656010289
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 24 2011
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Theologie und Ethik), Veranstaltung: Bioethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Weltweit triumphiert die Transplantationsmedizin über immer grö ere, immer unfa bar anmutende Erfolge. Der Mensch ist zum Recyclingobjekt geworden. Das menschliche Organ zur Mangelware. Dieses Zitat zeigt die essentielle Bedeutung der Transplantationsmedizin für die heutigen modernen Gesellschaften. Die tatsächliche Anzahl von Organspenden kann den stetig wachsenden Bedarf an Organen allerdings nur unzureichend erfüllen. Insbesondere die demografischen Entwicklungen in Deutschland offenbaren die Notwendigkeit eines konkreten politischen Handelns sowie einer offenen Diskussion innerhalb der breiten Bevölkerungsschichten bezüglich einer Erhöhung der Bereitschaft, Organe nach seinem Tod der Transplantationsmedizin zur Verfügung zu stellen. Die Frage, inwiefern die Organspende einen Akt der christlichen Nächstenliebe darstellt und sich daraus eine moralische Verpflichtung zur Organspende ergibt oder ob wir nicht das Recht haben, eine Entscheidung derartigen Ausma es zu treffen, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. In den Industrienationen steigt durch eine verbesserte medizinische Grundversorgung nicht nur die Lebensdauer der Menschen stetig an, sondern auch die Zahl derjenigen, die durch diese Entwicklung auf ein fremdes Organ angewiesen sind. Parallel sinkt jedoch durch die abfallende Geburtenrate die Zahl derjenigen, die als mögliche Organspender in Frage kommen würden. Die Debatte, wie sich die Organspenderanzahl erhöhen lässt, wird gerade in den gegenwärtigen Politikdiskussionen in Deutschland kontrovers geführt. Diese unvergängliche Relevanz begründet die aufgezeigte Fragestellung und rechtfertigt die ausführliche Beschäftigung mit diesem Themenbereich. Der Hauptteil dieser Arbeit fokussiert sich auf die Erör

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