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Paperback

General Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3656406472
ISBN13: 9783656406471
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 15 2013
Pages: 116
Weight: 0.35
Height: 0.28 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1.0, Philipps-Universität Marburg (Institut für Europäische Ethnologie), Veranstaltung: Europäische Ethnologie, Kulturanthropologie, Kulturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Gemälde, Fotografien, Bücher, Fernsehbilder, Filme, Briefe, Schallplatten und Tonbänder zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Einzelnen mit etwas Unberührbaren, Entfernten, Vertrauten oder gänzlich Unvorstellbaren in Kontakt bringen, um im selben Moment jedoch zu gewährleisten, dass dieses auf Distanz bleibt. Diese Medien sind allesamt real-materielle Vermittlungsinstrumente von Informationen und zählen zum Forschungsspektrum kulturwissenschaftlicher Disziplinen. So wie diese vermag auch das Display das Fremde, Vertraute und Entfernte ästhetisch zu domestizieren. Im Gegensatz zu der ausschlie lich konsumierbaren Form erstgenannter Medien, können die im Display auftauchenden Inhalte (weitgehend) frei generiert, verändert und gewisserma en partizipativ erschlossen werden. Der digitale Medienumbruch und die damit einhergehenden neuen Technologien und Wahrnehmungsweisen zeichnen sich nicht nur durch neue Interaktionsformen im Umgang mit computerisierten Umwelten aus, sondern auch durch ein Diskursparadigma, wonach Realität infolge dieser Techniken selbst zur Disposition steht. Als oft genannte Gründe hierfür müssen die weltweite Vernetzung und die damit einhergehenden globalen Kommunikationsmöglichkeiten und Datentransporte sowie die immer ausgefeilteren grafischen Computeroberflächen angeführt werden. Ob zwischen netzbasierten Informationsdatenbanken und medialisierten Kommunikationsstrukturen zwischenmenschliche Verbindlichkeit bzw. jeglicher sinnlicher Kontakt zu realen Gegebenheiten in einer digitalen Welterfahrung substituiert wird, soll als übergeordnete Kernfrage verstanden werden. Als weitgehend unberücksichtigter Untersuchungsgegenstand soll das Display, die Schnittstelle, an der die digitalen (immaterie

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