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Dialektik und Synthese in Friedrich Schillers anthropologischer Ästhetik

Dialektik und Synthese in Friedrich Schillers anthropologischer Ästhetik

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3656319383
ISBN13: 9783656319382
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 4 2012
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Das Schöne und das Gute. Zum Verhältnis von Ästhetik und Ethik bei Kant und Schiller., Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mensch, so lautet die populäre, zum scheinbar leichtverdaulichen Aphorismus verkürzte Formulierung eines Satzes aus der Feder von Friedrich Schiller, ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Man wird davon ausgehen dürfen, dass der hieran geknüpfte Gedanke Schillers nahezu ebenso häufig missverstanden wird, wie er sich in dieser Form auffinden lässt. Die Ursache hierfür hängt eng mit der zwar sprachlich eleganten, jedoch inhaltlich ganz unbotmä igen Verknappung des Original-Zitates zusammen. Während die populäre Fassung den Gedanken nämlich in Richtung der Möglichkeit zu öffnen scheint, das Konzept 'Mensch' ganz über den Begriff des 'Spiels' zu definieren, und auf diese Weise unterschiedlichste Spielarten als menschlichen Zweck zu kennzeichnen und dergestalt zu adeln, würde schon ein kurzer Blick auf den genetisch-syntaktischen Zusammenhang genügen, um zumindest die Einsicht zu offenbaren, dass die Beziehung, in die Schiller die beiden Begriffe 'Mensch' und 'Spiel' zueinander setzt, keine derart einseitig legitimierende ist. Wenn der Begriff des 'Spiels' in Friedrich Schillers ästhetischen Schriften überhaupt eine so zentrale Rolle spielte, wie es ihre populäre Zuspitzung suggeriert, dann handelte es sich dabei keineswegs um eine ludologische Anthropologie, sondern um eine anthropologische Ludologie. Tatsächlich aber verdeckt der zumindest in der populären Rezeption dominante 'Spiel'-Begriff das Spannungsfeld zwischen zwei Konzepten, die als Grenzpfosten den Kern der schillerschen Ästhetik markieren, und aus denen im schönen Prozess des Spiels menschliche Freiheit hervorgehen kann. Es sind die gegeneinander positionierbaren Konzepte von heteronomer 'Natur'

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