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Bewertungsvorschriften in der Rechnungslegung von Kreditinstituten: Ein Vergleich der Vorschriften des HGB mit den IAS und den US-GAAP

Bewertungsvorschriften in der Rechnungslegung von Kreditinstituten: Ein Vergleich der Vorschriften des HGB mit den IAS und den US-GAAP

Paperback

Accounting

ISBN10: 3838636082
ISBN13: 9783838636085
Publisher: Diplom.de
Published: May 3 2001
Pages: 186
Weight: 0.55
Height: 0.43 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Einleitung: Die zunehmende Globalisierung der Kapitalmärkte und die hieraus resultierende Möglichkeit der Unternehmen, sich Eigen- und Fremdkapital auf in- und ausländischen Märkten zu beschaffen, hat dazu geführt, da vermehrt eine bessere Vergleichbarkeit der von den Unternehmen veröffentlichten Jahresabschlu daten und letztendlich eine Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung gefordert wird. Die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften zur Rechnungslegung sehen sich in diesem Zusammenhang zunehmender Kritik ausgesetzt. Grund hierfür ist ihre primäre Zielsetzung, den steuer- und ausschüttbaren Gewinn nach dem Grundsatz des Gläubigerschutzes auf Basis des Vorsichtsprinzips zu ermitteln. Diese Ausrichtung konfligiert mit dem vorrangigen Zweck der anglo-amerikanischen Rechnungslegung, den Kapitalmarktteilnehmern nach dem Grundsatz des Aktionärsschutzes auf Basis einer entscheidungsrelevanten Bilanzierung faire Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bereitzustellen. Die Ansatzpunkte der Kritik lassen sich hierbei im wesentlichen auf folgende zwei Aussagen zusammenfassen: (1) Der Grundsatz der Ma geblichkeit der handelsrechtlichen für die steuerrechtliche Gewinnermittlung, insbesondere in Form der umgekehrten Ma geblichkeit, die steuerliche Vergünstigungen, z.B. wirtschaftspolitisch motivierte Sonderabschreibungen, von ihrer Vornahme in der Handelsbilanz abhängig macht, beeinträchtigt den Informationsgehalt der deutschen Jahresabschlüsse. (2) Gesetzliche Bewertungswahlrechte erlauben eine für den externen Bilanzleser nicht erkennbare Bildung und Auflösung stiller Rücklagen. Die hierdurch mögliche Verschleierung der tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schränkt die Kontrolle über die Leistungen des Managements ein und versetzt dieses in die Lage, einen nicht unerheblichen Einflu auf die Ermittlung des ausschüttbaren Gewinns auszuüben. Vor allem das zweite Argument gilt verstärkt für den Bere

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