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Der Fall Oscar Pistorius. Prothesen im Sport

Der Fall Oscar Pistorius. Prothesen im Sport

Paperback

Sports General

ISBN10: 3640411986
ISBN13: 9783640411986
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 5 2009
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Sport, Sportpädagogik, Humboldt-Universität zu Berlin (Sportwissenschaft), Veranstaltung: Grundlagen der Sportpädagogik und Sportphilosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 in Peking sorgten nicht Stars wie Liu Xiang oder Usain Bolt für Aufmerksamkeit, sondern der Fall des 23-jährigen südafrikanischen Sprinters Oscar Pistorius (O.P.) beherrschte die weltweiten Schlagzeilen. Schon seine Spitznamen Blade Runner oder the fastest man on no legs lassen vermuten, dass es sich bei O. P. um keinen normalen Athleten handelt. Aufgrund eines Gendefektes fehlten ihm vom Geburt an beide Wadenbeine sowie die äu eren Seite der Fü e. Im Alter von 11 Monaten wurden ihm beide Beine unterhalb der Knie amputiert. Seitdem läuft er auf Prothesen. 2004 entschied sich O.P. nach einer schweren Verletzung für die Leichtathletik. Dies war der Beginn einer beispiellosen Karriere mit zahlreichen Medaillen und Weltrekorden, deren vorläufigen Höhepunkt er mit seinen Goldmedaillen über 100m, 200m und 400m bei den Paralympics 2008 in Peking erreichte. Damit war er der erste Paralympics-Teilnehmer, der Gold in allen 3 Disziplinen gewann. Sein nächstes gro es Ziel ist die Teilnahme an den den Olympischen Spielen, um sich mit Nicht-Behinderten messen zu können. Auch wenn er nicht der Erste mit diesem Vorhaben ist, bildet sein Fall die Grundlage zahlreicher Diskussionen. Mit seinem futuristisch anmutenden Aussehen weckt O. P. bei den Sportfunktionären düstere Vorahnungen - das böse Wort vom Techno-Doping macht die Runde. Die vorliegende Hausarbeit beleuchtet O. P. und die Frage, ob er durch seine Prothesen einen unfairen Vorteil gegenüber nicht behinderten Sportlern hat. Das ist die Frage, auf die sich die Diskussion an der Oberfläche reduzieren lässt und die seinen Fall von anderen wie dem seiner Teamkollegin Natalie du Toit unterscheidet. Denn im Gegensatz zu ihnen nutzt O. P. Hilfsmittel, die

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