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Systemwechsel 4: Die Rolle Von Verbänden Im Transformationsprozeß

Systemwechsel 4: Die Rolle Von Verbänden Im Transformationsprozeß

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3810019259
ISBN13: 9783810019257
Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Published: Jan 31 1998
Pages: 355
Weight: 0.95
Height: 0.75 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Der vorliegende vierte Band der Reihe Systemwechsel setzt die Systematik der ersten drei Bände fort, mit der die Herausgeber versuchen wollen, Pro- bleme der Systemtransformation im interregionalen Vergleich auf unter- schiedlichen Ebenen zu analysieren: Nach Fragen des allgemeinen theoreti- schen Standes politikwissenschaftlicher Transformationstheorie im Band 1 und der Beschäftigung mit Problemen der Herausbildung von konsolidierungsfähi- gen Institutionen im Band 2, wurde im dritten Band die Rolle von Parteien im Transformations-und Konsolidierungsproze junger Demokratien der dritten Welle untersucht. An die Überlegungen dieses dritten Bandes knüpft der vor- liegende Band 4 unmittelbar an: Die zehn Beiträge setzen sich mit der Rolle von Verbänden und Interessengruppen im Transformationsproze auseinander und wurden -von wenigen Ausnahmen abgesehen -auf einer Tagung des Ar- beitskreises Systemwechsel der DVPW im November 1995 in Saarbrücken erstmalig diskutiert. Die Grundfrage, mit der alle Beiträge sich in unterschiedlichen regionalen und systematischen Kontexten beschäftigen, ist aus der Untersuchung der Funktionsmechanismen etablierter Demokratien wohlbekannt. Sie richtet sich auf den Beitrag nicht-staatlicher, freiwilliger' gesellschaftlicher Organisatio- nen zur Funktionsfähigkeit demokratischer Ordnungen. Entsprechend stehen zwei Fragen im Zentrum des Erkenntnisinteresses: Welche Rolle haben inter- mediäre Gruppen längerfristig im Verlauf politischer Transformationsprozesse gespielt? Welche Wechselwirkungen lassen sich zwischen der Konsolidierung neuer Demokratien und der Artikulation und Vermittlung von Gruppeninteres- sen au erhalb der Kanäle des Parteiensystems erkennen? Der besondere Dank der Herausgeber gilt der Kooperationsbereitschaft der Autor/innen, die mit gro er Geduld den relativ langen Herausgabeproze be- gleitet haben.

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