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Postkolonialismus und Globalisierung

Postkolonialismus und Globalisierung

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640999061
ISBN13: 9783640999064
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 5 2011
Pages: 24
Weight: 0.09
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die Theorie des Postkolonialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: n der aktuellen politischen Diskussion nimmt das Thema Globalisierung wieder einen breiten Raum ein, in allen Medien, Parteien und gesellschaftlichen Gruppen, aber auch innerhalb der Politikwissenschaft, wird es diskutiert (Lotter/ Sommer 2001, 73ff.). In der vorliegenden Arbeit sollen diese Auseinandersetzungen mit den Prozessen der Globalisierung in Bezug gesetzt werden zur diesbezüglichen Diskussion innerhalb der Theorie des Postkolonialismus, die Antworten des Postkolonialsmus auf diese Prozesse sollen kritisch gewürdigt werden. Die zum Teil gewalttätigen Auseinandersetzungen im Gefolge der G8-Gipfel in Seattle und in Genua haben gezeigt, dass längst nicht für alle das Zauberwort Globalisierung etwas Gutes verhei t, schon jetzt sind wieder neue schwere, auch gewalttätige Proteste für die nächsten gro en Gipfel, zum Beispiel in Rom angekündigt. Neben den sogenannten Krawallmachern, die solche Ereignisse lediglich zur Befriedigung ihres Aggressionstriebes ausnutzen, stehen auch und insbesondere politische Forderungen hinter den Protesten gegen diese Gipfel. Der Begriff der Globalisierung wird dabei allenthalben von den Gipfelgegnern herangezogen, um die gesamten Übel der modernen Welt, gegen die es anzugehen gilt in sich zu vereinen. Dabei verstehen sich die Gipfelgegner selber als Globalisierungsgegner und sehen sich hierin nicht zuletzt als Anwälte und Vertreter der Interessen der sogenannten Dritten Welt, die nach ihrer Meinung eben nicht von denjenigen Prozessen profitiert, die man allgemein unter den Begriff Globalisierung subsumiert, sondern die durch diese Prozesse vielmehr noch weiter in Abhängigkeitsverhältnisse zur sogenannten Ersten Welt hineingezogen wird. Anstelle einer neuen gerech

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