• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Objektkasus im Indogermanischen

Objektkasus im Indogermanischen

Paperback

Linguistics

ISBN10: 3640181433
ISBN13: 9783640181438
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 20 2008
Pages: 116
Weight: 0.35
Height: 0.28 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,1, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das rekonstruierte Indogermanische wird in der Regel zu den Akkusativ-Sprachen gezählt. Das hei t, im Normalfall steht der Agens eines transitiven Satzes im Nominativ, das direkte Objekt im Akkusativ. Allerdings finden sich in den indogermanischen Sprachen Objekte transitiver Verben nicht nur im Akkusativ, sondern auch im Genitiv, wenn auch bei weitem nicht in derselben Quantität. Au erdem findet sich der Akkusativ nicht nur als Objektkasus, sondern auch mit der konkreten Funktion eines Richtungskasus. Nun stellt sich die Frage, ob es sich bei Genitivobjekten um eine Erweiterung des Systems der Objekte transitiver Verben handelt, oder aber um ein Relikt aus einer Zeit, in der noch nicht ein bestimmter Kasus als Objektkasus festgelegt war, bzw. als sich noch kein Nominativ-Akkusativ-System entwickelt hatte. Ebenso könnte der Richtungsakkusativ auf eine solche Phase des Vorindogermanischen zurückgehen, in welcher der spätere Akkusativ noch andere Funktionen hatte, als das direkte Objekt zu markieren. Daran schlie t sich die Frage, wie das Vorindogermanische sprachtypologisch einzuordnen ist. Dieser Fragestellung soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden.

Also in

Linguistics