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Nichtthermische Kosmische Strahlungsquellen

Nichtthermische Kosmische Strahlungsquellen

Paperback

Series: Arbeitsgemeinschaft Für Forschung Des Landes Nordrhein-Westf

Gifts & Stationery GeneralGeneral ReferenceGeneral Science

ISBN10: 3322983919
ISBN13: 9783322983916
Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Published: Jan 1 1968
Pages: 52
Weight: 0.23
Height: 0.12 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Kosmische Objekte, in denen offensichtlich nichtthermische Strahlungs- prozesse eine wesentliche Rolle spielen, stehen seit einigen Jahren im Vor- dergrund des astronomischen Interesses. Es handelt sich dabei um Über- reste von Supernova-Explosionen, um Radiogalaxien und um quasistellare Radioquellen (Quasare). Wegen ihrer besonderen Aktualität soll dieser Bericht überwiegend den Quasaren gewidmet sein. Dennoch erscheint es sinnvoll, zunächst die wichtigsten Beobachtungstatsachen für Supernova- Überreste und Radiogalaxien zu nennen, da sie in vieler Hinsicht mit den Quasarbeobachtungen übereinstimmen. Das gilt insbesondere für einen weiten Bereich der spektralen Energieverteilung, die am einfachsten als Magneto-Bremsstrahlungsspektrum (Synchrotronspektrum) hochenergeti- scher Elektronen gedeutet werden kann. Supernova-Überreste Das eindrucksvollste Beispiel einer Explosionswolke eines Supernova- Ausbruches ist der Krebsnebel im Sternbild Stier (siehe Abb.1). Als Radioquelle trägt dieser Nebel die Bezeichnung Taurus A, da es sich um die erste im Sternbild des Stieres (Taurus) identifizierte Radioquelle handelt. Als Röntgenstrahlungsquelle hei t dieses Objekt Tau XR-1. Der Krebsnebel ist der Überrest einer gewaltigen Sternexplosion, eines Supernova-Ausbruches, der von chinesischen Astronomen im Juli des Jahres 1054 n. Chr. beobachtet wurde. Solche Sternexplosionen treten innerhalb unseres Milchstra ensystems ebenso wie in vielen weiteren Ga- laxien immer wieder auf und scheinen ein gewisses Entwicklungsstadium bestimmter Sterntypen darzustellen.

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