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Integrationsprobleme von Russlanddeutschen

Integrationsprobleme von Russlanddeutschen

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3836687887
ISBN13: 9783836687881
Publisher: Diplomica Verlag
Published: May 7 2010
Pages: 76
Weight: 0.33
Height: 0.16 Width: 7.00 Depth: 10.00
Language: German
In der vorliegenden Studie setzt sich die Autorin mit dem Thema Integrationsprobleme von Russlanddeutschen auseinander. Der Fokus richtet sich auf die Erläuterung der Migrationsbewegungen (die deutschstämmige Minderheit in Russland; die Einreise nach Deutschland) und die Darstellungen der Probleme die bei der Integration von Russlanddeutschen auftreten. Obwohl viel über Russlanddeutsche, Spätaussiedler und Aussiedler diskutiert und auch in den Medien berichtet wird, wissen die wenigsten Einheimischen wer eigentlich hinter diesen Bezeichnungen steckt. Der Begriff Russlanddeutsche wird allgemein für die Nachfahren deutscher Kolonisten verwendet, die in den Nachfolgestaaten der UdSSR leben. Um ein Verständnis dafür zu bekommen, aus welchen Gründen Russlanddeutsche nach Deutschland eingewandert sind bzw. einwandern und woher sie ihre deutschen Wurzeln haben, wird in dieser Studie erläutert, auch warum sich eine deutschstämmige Minderheit in Russland entwickelte und wie sie sich dauerhaft etablieren konnte. Im Jahr 1950 lebten rund vier Millionen Deutsche au erhalb der alten Reichsgrenzen von 1937 im Osten Europas, ein Gro teil von ihnen in der Sowjetunion. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet diese Menschen und ihre Nachkommen als deutsche Volkszugehörige. Sie sind berechtigt, als Aussiedler nach Deutschland einzureisen. Wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, erhalten sie die deutsche Staatsbürgerschaft und können verschiedene Integrationshilfen in Anspruch nehmen. Bisher sind über fünf Millionen Aussiedler mit ihren Familienangehörigen in die Bundesrepublik Deutschland eingewandert. Sie bilden die grö te Gruppe mit Migrationshintergrund innerhalb der Gesamtbevölkerung. Hohe Zuwachszahlen wurden zwischen 1991 und 1995 erreicht. Pro Jahr verzeichnete man jeweils über 200.000 Zuzüge. Inzwischen kommen jährlich nur noch wenige Tausend. Relativ gute Deutschkenntnisse bei der Einreise und gro zügige staatliche Eingliederungshilfen sorgten b

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