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Zwischen Manipulation und politischer Partizipation: Die Rolle des Volkes im pompejanischen Wahlkampf

Zwischen Manipulation und politischer Partizipation: Die Rolle des Volkes im pompejanischen Wahlkampf

Paperback

General World History

ISBN10: 3656100349
ISBN13: 9783656100348
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 14 2012
Pages: 22
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 2,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung [Die] ganze Stadt scheint nicht anderes im Kopf zu haben als Wahlen. Das ist ja schlim-mer als in Rom. Aquarius (Wassermeister) Im Rahmen meines Geschichtsstudiums beschäftigte ich mich im Sommersemester 2011 mit der antiken Stadt Pompeji. Infolgedessen entstand innerhalb meines Proseminars, welches den Titel Ein Moment für die Ewigkeit: Der konservierte Alltag von Pompeji und Herculaneum trägt, eine wissenschaftliche Arbeit. Diese soll sich mit der Rolle des Volkes im pompejanischen Wahlkampf beschäftigen. Pompeji war eine kleine antike Hafenstadt im heutigen Italien, welche nur rund 800 Jahre existierte. Über die Einwohnerzahlen lassen sich in der Literatur nur Schätzungen finden. Der Historiker Michael Grant spricht von rund 25 000 Einwohnern2, Ludwig Curtius ver-mutet anhand der Sitzplätze der beiden Theater eine etwas geringere Zahl und spricht von weniger als 20 000.3 Auch wenn diese Grö e nicht unbeachtlich für eine Stadt der Antike und Pompeji aufgrund der guten geografischen Lage wirtschaftlich gut entwickelt war, so blieb diese für die Römische Republik verhältnismä ig unbedeutend. Nichtsdesto-trotz weist Pompeji einige Besonderheiten auf, welche für die Geschichtswissenschaft von enormer Wichtigkeit sind.4 Die Forschung beschäftigt sich seit rund 300 Jahrhunderten mit der Geschichte der anti-ken Stadt, welche 79 vor unserer Zeitrechnung (v.u.Z.) an den Folgen eines Vulkanaus-bruchs des Vesuvs unterging. Mit dem Vulkanausbruch kam Pompeji zum Stillstand und wurde von hei er Lava meterhoch bedeckt. Erst im 18. Jahrhundert wurden die ersten, wenn auch noch sehr unorganisierten Ausgrabungen begonnen und Pompejis Schätze stückweise freigelegt. Seitdem begeistert Pompeji auch rund zwei Jahrtausende nach sei-nem Untergang nicht nur Historikern, sondern auch Archäologen, Künstler und Autoren.

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