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Zum Problem Der Bindungsisomerisierung Bei Höhermolekularen Monoolefinen Durch Thermisch Oder Photochemisch Aktivierte Metallcarbonyle

Zum Problem Der Bindungsisomerisierung Bei Höhermolekularen Monoolefinen Durch Thermisch Oder Photochemisch Aktivierte Metallcarbonyle

Paperback

Series: Forschungsberichte Des Landes Nordrhein-Westfalen, Book 1638

Gifts & Stationery GeneralGeneral ReferenceGeneral Science

ISBN10: 3663067041
ISBN13: 9783663067047
Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Published: Jan 1 1966
Pages: 170
Weight: 0.62
Height: 0.37 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Die Isomerisierung olefinischer Doppelbindungen spielt bei vielen chemischen Prozessen und Umsetzungen eine gro e Rolle. Die Alkylierung aromatischer Ver- bindungen mit Olefinen, die Hydroformylierung von Alkenen bzw. ihre Sulfati- sierung mit Schwefelsäure sind unter dem Einflu der notwendigen Katalysatoren von einer Bindungsisomerisierung begleitet, so da das Endprodukt der Reaktion nie einheitlich ist, sondern immer ein Gemisch stellungsisomerer Anlagerungs- produkte darstellt. Desgleichen macht sich die Doppelbindungsisomerisierung bei der Herstellung von Olefinen durch katalytische Dehydratisierung von Alkoholen, bei der Dehydrohalogenierung von Alkylhalogeniden, bei der Säureoligomeri- sierung niederer Olefine zu höhermolekularen Produkten, bei der Fischer-Tropsch- Synthese oder der katalytischen Paraffinkrackung zum Teil störend bemerkbar. Erwünscht ist die Verschiebung der Doppelbindung dagegen bei der Konju- gierung isolierter Doppelbindungen in trocknenden Ölen, bei der Isomerisierung von Terpenkohlenwasserstoffen, bei der Oktanzahlverbesserung in Krackbenzinen mit hohem iX-Olefingehalt unter Bildung der höheroktanigen innenständigen Olefinisomeren oder bei der Herstellung endständiger Olefine bzw. endständiger funktioneller Derivate durch die Hydroborierung oder die durch Hexachloropla- tinsäure katalysierte Silanaddition an Olefine.

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