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Wohnungsleerstände in Ostdeutschland: Räumliche Schwerpunkte und Auswirkungen des Programms Stadtumbau Ost

Wohnungsleerstände in Ostdeutschland: Räumliche Schwerpunkte und Auswirkungen des Programms Stadtumbau Ost

Paperback

General ArchitectureGeography

ISBN10: 3640142403
ISBN13: 9783640142408
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 22 2008
Pages: 72
Weight: 0.23
Height: 0.17 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Geographie), Veranstaltung: Hauptseminar Geographie des Wohnungsmarktes, Sprache: Deutsch, Abstract: Strukturelle Wohnungsleerstände sind ein seit wenigen Jahren aktuelles Phänomen des ostdeutschen Wohnungsmarktes. Nach Jahrzehnten der Wohnungsknappheit haben sich seit der Wiedervereinigung innerhalb kürzester Zeiträume die Bedingungen grundsätzlich verändert und es ist zu einem Überangebot an Wohnraum gekommen. Diesem zu gro em Kleid der Städte wird nun mittels staatlicher Förderung begegnet, indem erstmals in der deutschen Geschichte der Rückbau von Wohnraum im grö eren Umfang gefördert wird. [...] Zur Jahrtausendwende rückte das Thema Wohnungsleerstände zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und Politik. Grund war der im Jahre 2000 publizierte Bericht der Kommission Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den neuen Bundesländern, welcher für Ostdeutschland einen strukturellen Leerstand von 1 Millionen Wohnungen konstatierte und eine politische Intervention forderte. In der Folge wurde das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost aufgelegt, welches erstmals in gro em Umfang den Rückbau von Wohngebäuden förderte. Dies wurde in den Medien teilweise kontrovers diskutiert und teilweise kritisiert. So titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 04. Juni 2005 Vom Unsinn des Wohnungsabrisses in ostdeutschen Städten und fordert als Alternative zum Abriss von Gebäuden den breiten Rückgang ostdeutscher Mieten, um somit Standortvorteile für die neuen Bundesländer zu schaffen (vgl. Dascher & Ribhegge 2005). Da das Programm Stadtumbau Ost bereits über einen Zeitraum von 5 Jahren praktiziert wird, soll ein weiteres Ziel der Hausarbeit darin bestehen, eine Art Zwischenbilanz hinsichtlich der Auswirkungen des Programms auf die Wohnungsleerstände zu ziehen und mögliche Probleme und Fehlentwicklungen des

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