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Wohlfahrtsregime als Genderregime: Europäische Sozialstaaten im Vergleich

Wohlfahrtsregime als Genderregime: Europäische Sozialstaaten im Vergleich

Paperback

General Political Science

ISBN10: 364056376X
ISBN13: 9783640563760
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 15 2010
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,0, Technische Universität Berlin (Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung), Veranstaltung: HS: Der Deutsche Sozialstaat im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Europäische Staaten sollen unter dem Aspekt ihrer Wohlfahrtsstaatlichkeit betrachtet, untersucht und verglichen werden, denn Wirtschafts- und sozialpolitische Probleme lassen sich zudem nicht mehr allein auf nationaler Ebene analysieren und bewältigen. Die zunehmende Verflechtung regionaler Wirtschaftsräume, die Globalisierung der Finanzmärkte, das erstarkende Bewu tsein von der ökologischen Einheit der Welt und das wachsende Migrationsgefälle zwischen armen und reichen bzw. konfliktgeschüttelten und friedlichen Regionen der Welt fördern in Europa den Fortgang der institutionellen Integration, trotz im einzelnen unterschiedlicher kultureller und sozialer Voraussetzungen.1 Diese unterschiedlichen Voraussetzungen haben verschiedene Modelle von Wohlfahrtsstaatlichkeit zur Folge, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden sollen, weil die fortschreitende europäische Integration ... die unterschiedlichsten institutionellen Lösungen ähnlicher sozialer Probleme in weitreichende Wechselwirkungen bringt.2 Es ist wegen der unterschiedlichen Entwicklungen und Gewichtungen sinnvoll, sich den Bereichen der Sozialpolitik und ihren Institutionen getrennt voneinander zu nähern, also in diesem Falle der Familienpolitik unter dem Aspekt, ob die jeweiligen Wohlfahrtsregime Genderegime sind, d.h. hier, ob Familienpolitik auch Gleichstellungspolitik ist, oder eben die traditionellen Strukturen, wie die des starken Ernährermodells begünstigt und damit Frauen eine untergeordnete Position zuschreibt. Um dieser Frage nachzugehen, bietet sich ein Vergleich zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und Schweden an, weil diese drei Staaten Famili

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