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Wilhelm Lehmbrucks Stilentwicklung anhand seiner Porträtplastiken

Wilhelm Lehmbrucks Stilentwicklung anhand seiner Porträtplastiken

Paperback

Art History

ISBN10: 3668366101
ISBN13: 9783668366107
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 21 2017
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,5, Universität Siegen (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Proposal, Sprache: Deutsch, Abstract: Porträtbüsten umfassen Lehmbrucks Oeuvre wie ein Rahmen. Zu Beginn seines Schaffens, noch in der Zeit als Schüler der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf, gestaltete Lehmbruck ein erstes Selbstbildnis. Zwanzig Jahre später steht am Ende seines Lebenswerkes der Kopf eines Denkers, ebenfalls, so Herold, ein Selbstbildnis. Sein erstes Selbstbildnis zeigt eine tiefe Verwurzelung mit seiner akademischen Ausbildung, während der Kopf eines Denkers eher, wie es Herold ausdrückt, eine überindividuelle Typisierung des denkenden Menschen ist. Beide Werke können beispielhaft für die Entwicklung der Porträtplastik jener Jahre stehen. Auguste Rodin und Aristide Maillol gelten als Repräsentanten der unterschiedlichen Positionen die, die allgemeine Situation der Plastik zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestimmten. Es ging grundsätzlich um den Gegensatz zwischen einer psychologischen Differenzierung des Ausdruckes in Verbindung mit einer lebhaften Modellierung und einer klassisch ruhigen, geschlossenen Formgebung. Lehmbruck bewegt sich in seinen Plastiken zwischen diesen beiden Polen. Erinnern seine Werke zu Beginn seiner Schaffenszeit noch an Maillol, so behauptet Herold, dass sie in Lehmbrucks späteren Jahren eher Rodins Werkaussagen aufgreifen. Im Weiteren soll an einzelnen Werken aufgezeigt werden wie Lehmbruck das Sujet des Porträts umsetzte und in wie fern sich seine Art dies zu tun im Laufe der Jahre verändert hat. Diese Arbeit orientiert sich weitestgehend an Inge Herolds Aufsatz über Lehmbrucks Porträtplastiken in: Wilhelm Lehmbruck, Ausst.kat. Gerhard Marcks-Haus Bremen u. a., hrsg. von Martina Rudloff und Dietrich Schubert, Bremen 2000, S. 201 - 218, greift aber auch auf die Lehmbruckforschung von Dietrich Schubert selbst zurück. Leider war es mir nicht möglich zu allen erwähnten Werken Abbildungen zu

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