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Wieder in Dieses Normale Zivile Leben Reinkommen. Zur Bedeutung Von Normalität Im Wiedereingliederungsprozess Haftentlassener Sexualstraftäter.: Teils

Wieder in Dieses Normale Zivile Leben Reinkommen. Zur Bedeutung Von Normalität Im Wiedereingliederungsprozess Haftentlassener Sexualstraftäter.: Teils

Paperback

Series: Schriftenreihe Des Max-Planck-Instituts Fur Ausländisches Und Internationales Strafrecht. Reihe S: S, Book 191

AccountingCriminologyGeneral Law

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ISBN10: 3428182979
ISBN13: 9783428182978
Publisher: Duncker & Humblot
Published: May 12 2021
Pages: 294
Weight: 0.90
Language: German
Die Wiedereingliederung von straffällig gewordenen
Personen nach der Haftentlassung ist ein komplexer Prozess. Insbesondere die
Resozialisierung von aus der Haft entlassenen Sexualstraftätern ist ein in der
kriminalpolitischen und öffentlichen Debatte immer wieder kritisch diskutiertes
Thema. Dennoch ist der Lebensverlauf von Sexualstraftätern nach ihrer Entlassung
bislang kaum Gegenstand kriminologischer Forschungsbemühungen. Zudem wird die
subjektive Perspektive der Haftentlassenen in entsprechenden Untersuchungen häufig
vernachlässigt, was die Erkenntnisse zum entscheidenden Zeitraum nach der Entlassung
aber massiv einschränkt.

Der vorliegende Band stellt die umfassenden Analysen und Ergebnisse einer
qualitativen empirischen Studie zum Verständnis der Lebenssituation von aus der Haft
entlassenen Sexualstraftätern und zu deren Wiedereingliederungsprozess dar. Die
Untersuchung liefert profunde Erkenntnisse über zentrale Aspekte und Phänomene im
Lebensverlauf nach der Haftentlassung und zeigt, wie sich diese auf ein Kernkonzept
verdichten: den Wunsch und den Versuch der Sexualstraftäter, im Laufe ihres
Wiedereingliederungsprozesses Normalität herzustellen. Dabei wird die Wechselwirkung
zwischen täterspezifischen subjektiven Faktoren und soziostrukturellen Einflüssen
herausgearbeitet. Dadurch ermöglicht die vorliegende Studie ein tieferes Verständnis
des Wiedereingliederungsprozesses sowie Einblicke in die Lebenswelten und das
Selbstverständnis dieser Tätergruppe, die für die Weiterentwicklung der Behandlung
und Resozialisierung nutzbar gemacht werden können.

Also in

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