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Wie interaktiv war der Bundestagswahlkampf 2009?: Eine exemplarische Fallstudie

Wie interaktiv war der Bundestagswahlkampf 2009?: Eine exemplarische Fallstudie

Paperback

General ReferenceGeneral Sociology

ISBN10: 3640953894
ISBN13: 9783640953899
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 13 2011
Pages: 76
Weight: 0.24
Height: 0.18 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften), Veranstaltung: Bachelorarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 0 Einleitung Kann man 'Neue Medien' überhaupt noch als solche bezeichnen? Facebook und Twitter gehören inzwischen zum Alltag vieler - vor allem junger - Menschen. Durch mobile Endgeräte, wie Smartphones, sind diese sogenannten 'Digital Natives' (Siehe Kapitel 1.2) immer und überall online und 'up to date'. Fallende Vertragspreise und immer mehr Handys, die zu Allzweckgeräten werden, verstärken diesen Trend. Kein Wunder, dass auch Politiker und Parteien diese Entwicklung genau verfolgen und für ihre Zwecke nutzen. Beobachtet man Abgeordnete im Plenum, verwenden sie auch dort ihr iPhone oder Blackberry. Diese Geräte gelten nicht umsonst als 'Organisationstalente' und 'Computer für die Hosentasche'. Die amerikanischen Kandidaten haben 2008 gezeigt, wie man diese Möglichkeiten im Wahlkampf einsetzt. Geradezu viral hat sich die Graswurzelbewegung in den USA verbreitet. Die Anhänger haben eigene Veranstaltungen organisiert und Mitbürger von ihrem Wunschkandidaten überzeugt. Ob diese Idee genau so auf Deutschland übertragbar ist? Zu diesem Thema haben bereits zahlreiche Autoren umfangreiche Werke veröffentlicht, wie zum Beispiel Jan Philipp Burgard seinem Aufsatz Obamas Wunderwaffe Web - auch in Deutschland ein Erfolgsfaktor? Die Bedeutung des Internet im Bundestagswahlkampf 2009 im Vergleich zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2008 (Vgl. Burgard 2010, S. 403 ff.). Damit soll sich diese Arbeit zwar primär nicht beschäftigen. Nichtsdestotrotz ist dies ein nicht zu vernachlässigender Punkt. Wie nutzen die deutschen Parteien und ihre Akteure die sozialen Netzwerke und andere Plattformen im Internet, um Werbung für sich zu betreiben oder Veranstaltungen zu organisieren? Haben sie die C

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