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Vom "Processus contra Templarios" zu Bushs "9/11"-Camp Delta-Guantánamo?: Ein kritischer Blick auf mediävale (Willensfreiheits-Kern-) "Errungenschafte

Vom "Processus contra Templarios" zu Bushs "9/11"-Camp Delta-Guantánamo?: Ein kritischer Blick auf mediävale (Willensfreiheits-Kern-) "Errungenschafte

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640403487
ISBN13: 9783640403486
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 25 2009
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: keine, Universität Wien (Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht), Veranstaltung: Wissenschaftliche Untersuchungen bedeutender menschenrechtlicher Fragestellungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Was hat der Prozess gegen den Templerorden im Mittelalter mit dem Camp Delta auf Guantánamo zu tun? Existieren Parallen? Schilling geht in der Arbeit der Frage nach, inwieweit die Gabe des Menschen zu differenzieren, ein Segen ist oder nicht (zT) auch ein Fluch. Einerseits die Idee der Willensfreiheit, wonach ein Willensfreiheitskern selbst bei Folter nicht verletzt würde, andererseits Bushs Adlatus John YOO (et al), der zwischen verschiedenen Formen der Folter differenziert. (Und nur eine Form sei abzulehnen(!): Ist das nicht Ausdruck der Problematik, dass theoretische Konstrukte und theoretische Differenzierungen Verbrechen an der Menschlichkeit rechtfertigen? Werden hier nicht Theoretiker - de facto - zu (hochgradig) Kriminellen? Im Kontext besagter Schreibtischtäter-Thematik liefert Schilling in dieser - hochgradig seriös-interdisziplinären, nicht blo juristischen - Arbeit in Form einer im wesentlichen schroffen Gegenüberstellung, die unter anderem auf Fragen der scholastischen Willensfreiheits-Genesis eingeht, ein spannendes Konvolut an Fragen, ohne die bekannten pseudowissenschaftlichen und esoterischen Verschwörungstheorie-Cercles anzusteuern. Vielmehr gelingt es Schilling in besagter Arbeit den Leser/die Leserin - in bekannt-bewährter Art - aufgrund präziser und sauber-sachlicher Quellenrecherche in das Abenteuer Geschichte - ohne belletristische amuse geules aufzutischen einzubinden, wobei er - durchaus anspruchsvoll - sowohl rechtstheoretische, erkenntnistheoretische, rechtsphilosophische, rechtsdogmatische, rechtsvergleichende, soziologische, politwissenschaftliche Fragestellungen aufwirft, oh

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