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Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall

Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall

Paperback

General ReferenceGeneral Sociology

ISBN10: 3640350294
ISBN13: 9783640350292
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 19 2009
Pages: 120
Weight: 0.37
Height: 0.28 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt einen Vergleich der Medientheorien von Jean Baudrillard und Stuart Hall. Im Fokus steht die Frage nach der Macht der Medien: Versteht man Massenmedien als wichtigen Integrationsfaktor pluralistischer Gesellschaften, sind sie immer auch Machtfaktoren. Jean Baudrillard sah durch Massenmedien eine allumfassende gesellschaftliche Kontrolle durch Simulationen und Codes eingerichtet. In Abgrenzung von Karl Marx kritisiert Baudrillard zunächst die Konsumgesellschaft als gesellschaftliches Gravitationszentrum, bevor er sich ganz der Simulationstheorie widmet. Da die Macht der Medien in ihrem Wesen begründet sei, so Baudrillard in 'Requiem für die Medien', gehe auch die spätmarxistische Medientheorie Hans Magnus Enzensbergers ('Baukasten zu einer Theorie der Medien') an der Sache vorbei. Stuart Hall - dessen Medientheorie wegweisend für die Cultural Studies war -, treffen Medieninhalte auf ein Publikum, das immer schon über Erfahrungen, Wissen und Prägungen verfügt und daraus seine Präferenzen im Mediengebrauch ableitet - und entsprechende Kompetenzen ausbildet. Die Macht der Medien ist hier eingeschränkt von der Souveränität des Mediennutzers, der seine Präferenzen jedoch auch wieder in einer vermachteten Öffentlichkeit ausbildet (Kodieren/Dekodieren-Modell). Die Verbindung von Medien und Macht geschieht anhand des von Michel Foucault aufgestellten Modells des Medien-Dispositivs, das von Johanna Dorer für die Analyse öffentlicher Kommunikation fruchtbar gemacht worden ist. Der Blick wird hier auch auf das Internet gerichtet, durch dessen Verbreitung sich die öffentliche Kommunikation grundlegend gewandelt hat. Das Internet bietet eine neue Perspektive auf Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit: Das world wide web ermöglicht, b

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