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Unternehmen Selbstständigkeit. Eine Chance für Frauen mit Kindern auf dem Arbeitsmarkt?!

Unternehmen Selbstständigkeit. Eine Chance für Frauen mit Kindern auf dem Arbeitsmarkt?!

Paperback

General Gender StudiesGeneral Political Science

ISBN10: 3668110077
ISBN13: 9783668110076
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 15 2015
Pages: 238
Weight: 0.70
Height: 0.54 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 1,1, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch heute sind es noch immer Frauen, die vorrangig die Verantwortung für die Kindeserziehung tragen, während Männern die Rolle des Ernährers zugeschrieben wird. Durch diesen Umstand, der wohl aus den vermeintlich biologischen Unterschieden und den daraus folgenden naturalisierten Geschlechterkonstruktionen resultiert, ergeben sich in der Berufswelt, die sich an einem männlichen Normalarbeitsverhältnis orientiert, Benachteiligungen für Frauen. Sie erfahren Zuschreibungen von Eigenschaften, Werten und Normen, die eine verminderte Leistungsfähigkeit suggerieren, und es wird angenommen, sie könnten bedingt aus familiären Gründen im Betrieb ausfallen. Einerseits herrscht noch immer die soziobiologische Vorstellung vom 'weiblichen Geschlechtswesen', die wiederum die Benachteiligungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt rechtfertigt und damit fortlaufend reproduziert. Andererseits wird den Frauen dann genau diese Zuständigkeit vorgehalten, z.B. sie seien eben dadurch nicht voll einsatz- und arbeitsfähig, flexibel etc. Aufgrund dieser Zuschreibungen haben es Frauen weitaus schwerer als Männer, sich in der Berufswelt zu bewähren und zu etablieren. Indikatoren dafür sind bspw. unterschiedliche Einkommen von Männern und Frauen für die gleiche Arbeit, das zeigt sich aber auch an der Anzahl von Führungspositionen, die durch Frauen bzw. Männer besetzt sind und an entsprechenden Weiterbildungsma nahmen, an denen Frauen in geringerem Ma e partizipieren. Frauen sind im Allgemeinen benachteiligt. Sie sind also gewisserma en gefangen in ihrem als weiblich markierten Körper, der damit verbundenen Idee vom 'weiblichen Wesen' und der daran gebundenen Zuständigkeit für die Familienarbeit. Im Zuge der Recherche entwickelte ich die Hypothese, dass der Weg in die Selbstständigkeit eine Strategie ist, um geschlechtsspezifische Ungleichhe

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