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Tempel, Logen, verschworene Brüder: Freimaurergeschichte(n) aus Mecklenburg

Tempel, Logen, verschworene Brüder: Freimaurergeschichte(n) aus Mecklenburg

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3743103249
ISBN13: 9783743103245
Publisher: Bod - Books on Demand
Published: Nov 17 2016
Pages: 142
Weight: 0.32
Height: 0.30 Width: 5.00 Depth: 8.00
Language: German
Die Wurzeln der mecklenburgischen Freimaurerei finden sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Beeinflusst wurde die Entwicklung der Königlichen Kunst im Land wesentlich durch die Brüder der in Mirow geborenen englischen Königin Charlotte. Als Gouverneure ihres Mannes in Hannover und Celle wurden die Prinzen Carl und Ernst Mitglieder einer verschworenen Gemeinschaft, als kaiserlicher Offizier auch Georg August. Letzterer nutze als einflussreicher Maurer das verschwiegene Netzwerk der untereinander verbundenen Logen auch, um hinter den Rücken seiner Familie eine heimliche Hochzeit mit der unehelichen Tochter des Kurfürsten von Pfalz-Bayern einzufädeln. Die nicht standesgemä e Ehe sollte den überschuldeten kleinen Bruder der Königin eines Weltreiches finanziell sanieren. Als das nicht gelang, war er wenige Monate später tot. Vereint waren alle vier Brüder in der Rostocker Loge Zu den drei Sternen. Die folgte nicht dem schlichten englischen System von Lehrling, Geselle und Meister, sondern einem sich auf den Templerorden berufenden hierarchischen Hochgradsystem. 1772 hatte eine Abordnung der Rostocker Loge Dörchläuchting in seinem Mirower Schloss als Freimaurer angenommen und mit ihm in einer einzigen Nacht alle Grade bis zum Meister durchlaufen. Zwei Jahre später wurde wegen der häufigen Aufenthalte des Landesherrn in Neubrandenburg die Loge Zum gekrönten goldenen Greif gegründet, die neun Jahre wirkte und der viele Mitglieder des Neustrelitzer Hofes angehörten. Unter dem Einfluss von Georg Christoph Röpert, eines dem Okkultismus anhängenden Rosenkreuzers und erster Meister vom Stuhl in Neubrandenburg, entstand 1776 in der Viertorestadt die Herzog Adolph Friedrich IV. gewidmete Schottenloge Adolph zum Ritteringe. In sie wurden Brüder berufen, die bereits den Meistergrad erreicht hatten und sich mit weiterführenden Graden wie Geheimer Meister oder Vollkommener Meister vom Gleichheitsgebot der Freimaurer abheben wollten, und das nicht nur während der Tempela

Also in

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