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Steigendes Armutsrisiko durch atypische Beschäftigungsformen

Steigendes Armutsrisiko durch atypische Beschäftigungsformen

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3668803102
ISBN13: 9783668803107
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 24 2018
Pages: 44
Weight: 0.15
Height: 0.11 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,7, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Die aktuelle Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeigt sich wie folgt: Die Zahl der Erwerbstätigen steigt an, so waren 2014 37,9 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 64 Jahren erwerbstätig. Durch die [...] stabile deutsche Konjunktur, eine starke Zunahme der Erwerbsbeteiligung vor allem von Frauen und älteren Menschen sowie einem allgemeinen strukturellen Wandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft. Im gleichen Zuge ist die Erwerbslosenquote 2014 auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung - 2,1 Millionen Menschen sind arbeitslos und im Vergleich mit den EU-Ländern hat Deutschland die niedrigste Erwerbslosenquote. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt war in den Jahren davor sehr angespannt. Seit Ende der siebziger Jahre ist die Arbeitslosenquote stetig gestiegen, von 7,3 Prozent Arbeitslose in der deutschen Bevölkerung auf 12,7 Prozent im Jahr 1997 und 2005 sogar auf 13 Prozent; vgl. Feil et al., 2008, 163). Um diesem Wachstum entgegenzuwirken, führte die Regierung Reformen ein. Unter anderem wurden atypische Beschäftigungen gefördert und geringfügige und neue Beschäftigungen im Niedriglohnbereich erschaffen. Die Arbeitslosenquote ist gesunken und die Erwerbstätigenrate steigt an, somit sind immer mehr Menschen erwerbstätig und weniger arbeitssuchend und arbeitslos. Dies macht den Anschein, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt sich entspannt. Es zeigt sich jedoch auch, dass 2014 der Anteil der Beschäftigten in Teilzeit mit 10,1 Millionen sehr hoch ist und seit 2005 angestiegen ist - 27 % der gesamten Erwerbstätigen sind teilzeitbeschäftigt. Auch der Anteil der befristet Beschäftigten liegt bei 8 %, ist jedoch über die letzten Jahre stabil geblieben. Auch führen immer mehr Erwerbstätige neben ihrem eigentlichen Beruf einen Nebenjob aus, von 2005 bis 2014 ist die Anzahl

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