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Städtische Atmosphären und die Relevanz in der Planungspraxis

Städtische Atmosphären und die Relevanz in der Planungspraxis

Paperback

General ArchitectureLandscape Architecture

ISBN10: 3668997721
ISBN13: 9783668997721
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 3 2020
Pages: 20
Weight: 0.08
Height: 0.04 Width: 5.50 Depth: 8.50
Language: German
Essay aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Universität Bayreuth (Geographisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar: New Approaches in Human Geography, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Relevanz von städtischen Atmosphären im planerischen Umfeld zu analysieren. Ohne den Begriff der städtischen Atmosphären zunächst genauer definieren zu wollen, stellen sich nach eigenen Erfahrungen im Zuge von Städtereisen Fragen wie beispielsweise Wie gefiel dir das Flair in der Innenstadt?, Hatte Ort X ein bestimmtes Ambiente oder Erschien dir die Atmosphäre so, wie du sie dir vorgestellt hast? Während der Beantwortung solcher Fragen wird bereits die für den Atmosphärenbegriff bekannte Nähe zur Subjektivität deutlich, denn jede Person antwortet infolge eigener Erfahrungen divers. Dabei werden positiv konnotierte Begriffe wie historisch, hip, cool beziehungsweise negativ anmutende Begriffe wie stressig, laut, schmutzig oder hektisch erwähnt, die allesamt nahelegen, dass persönliche Ansichten im Zuge der Beanspruchung aller Sinne sowie durch verschiedene Sichtweisen und Perspektiven unterschiedlich ausfallen. Heibach beschreibt demzufolge das Erleben der Stadt als inhärent multisensorisch. Individuelle Einschätzungen und Erfahrungen städtischer Atmosphären sind unter anderem nach Hasse von Gefühlen und Situationen geprägt. In vorliegender Arbeit stellt sich speziell die Frage, wie das theoretische Konzept der städtischen Atmosphären im praktisch-planerischen Umfeld angewendet wird. Die zum Teil sehr unterschiedlichen Definitionsversuche unterschiedlicher Sozialwissenschaftler wie Böhme, Hasse oder Kazig legen nahe, dass das Konzept nicht ganz leicht zu greifen ist. Dörfler und Manns, deren Ansatz den Kern der Arbeit bilden soll, sehen in diesem Zusammenhang städtische Atmosphären als eine sozioräumliche Subjekt-Objekt- Relation. Hasse spricht im Bereich d

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