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Sozial-liberale Umweltpolitik 1969-1982: Vom Konsens zur Krise

Sozial-liberale Umweltpolitik 1969-1982: Vom Konsens zur Krise

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 364095131X
ISBN13: 9783640951314
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 9 2011
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,3, Technische Universität Darmstadt (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit untersucht die Umweltpolitik der Koalition aus SPD und FDP in den Jahren von 1969 bis 1982. Das Thema greift damit einen Aspekt des gesellschaftlichen Aufbruchs der 70er auf, in denen weitere Phänomene sozialer Mobilisierung zu verschiedenen politischen Themen auftraten und sich unter Willy Brandts Reformpolitik zu formieren begannen. Im Zentrum des Themas steht die innenpolitische Auseinandersetzung der Umweltpolitik. Es werden die konzeptionellen Merkmale der umweltpolitischen Ausrichtung und der soziale Wahrnehmungsprozess der Umweltpolitik in der Bundesrepublik analysiert. Dies erfolgt in vier Teilschritten. Zunächst wird kurz der Umweltschutz vor 1969 dargestellt. Im zweiten Kapitel steht die umweltpolitische Wende im Mittelpunkt. Zentral ist hierbei, dass das Thema des Umweltschutzes in Form eines globalen Problemphänomens durch die vorangegangene Umweltdebatte in den USA und den darauffolgenden internationalen Foren durch die Regierung auf die politische Agenda gebracht wurde. Au erdem wird die Abstimmung der Umweltpolitik mit der Wirtschaft analysiert, die sich vorerst im Konsens mit den Zielen der Politik befand. Im dritten Teil der Hausarbeit stehen die institutionelle Struktur und die Kommunikation der Umweltprobleme im Mittelpunkt. Die Kommunikation der umweltpolitischen Ma nahmen von den regierungsamtlichen Stellen zu Umweltverbänden und den Medien wird dargestellt. Es wird deutlich, dass die Architektur der Umweltpolitik von einem technokratischen Planungsverständnis gekennzeichnet war und wichtige Aspekte vernachlässigte. Der vierte Teil wird aufgrund der vorangegangenen Analyse die These aufstellen, dass der technokratische Umgang mit dem Umweltschutz eine Abkehr der Umweltverbände und der Bevölkerung verursachte. Diese kritisie

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