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Simulation Störanfälliger Systeme: Praxisorientierte Modelle Und Deren Einsatz Auf Mikrocomputern Zur Betriebswirtschaftlichen Bewertung Von Störungen

Simulation Störanfälliger Systeme: Praxisorientierte Modelle Und Deren Einsatz Auf Mikrocomputern Zur Betriebswirtschaftlichen Bewertung Von Störungen

Paperback

Series: Bochumer Beiträge Zur Unternehmensführung Und Unternehmensfo, Book 29

Business GeneralGeneral Computers

ISBN10: 3409139052
ISBN13: 9783409139052
Publisher: Springer Nature
Published: Jan 1 1986
Pages: 182
Weight: 0.72
Height: 0.42 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Die Frage, wie zuverlässig ein aus Teilen zusammengesetztes System funktio- niert, ist ebenso alt wie die Konstruktion und Benutzung von Hilfsmitteln durch den Menschen. Das Problem Zuverlässigkeit wächst in seiner Bedeutung mit der Komplexität jener Systeme (z. B. Kommunikationsnetzwerke, betriebliche Organisationen), und diese beeinflu t die anzustellenden betriebswirtschaftlichen Betrachtungen. Seit langem bemüht man sich, besagte Zuverlässigkeit rechnerisch zu erfassen, etwa in Gestalt der mittleren (ungestörten) Funktionsdauer u. a. m. Dabei gilt in aller Regel ein Vorgang erst dann als verstanden und damit als beherrsch bar, wenn er - formelmä ig von einem Modell abgeleitet - in seiner Funktionsweise analytisch durchschaut und auf andere bereits verstandene Phänomene zurückgeführt werden kann. In diesem Sinne werden hinsichtlich Zuverlässigkeit an derartigen Modellen formelmä ig analysierende Lösungen erarbeitet. Nun sind jedoch analytische Modelle - ihrer Formulierbarkeit und Rechenbarkeit wegen - hinsichtlich Vor- aussetzungen und abbild barer Komplexität (Abstraktion von der Realität) apriori erheblichen Beschränkungen unterworfen. So beruhen insbesondere die analytischen Modelle zur Zuverlässigkeit von Systemen letztlich sämtlich (mehr oder weniger in Markov- und Erneuerungsprozessen versteckt) auf der bekannten Theorie der Warteschlangen mit ihren einschneidenden statistischen Vorausset- zungen. Damit aber betreffen die gewonnenen Ergebnisse häufig nur das Grund- sätzliche, d. h. sie sind im konkreten Einzelfall nur bedingt brauchbar. Weiter ist das Wechselspiel der gegenseitigen Beeinflussung der Teile eines störanfälligen Systems (z. B. Überbeanspruchung einer Komponente bei Ausfall einer anderen) mit analytischen Modellen praktisch nicht zu erfassen. Schlie lich taugen letztere in der Regel nur für stationäre Systemzustände. Neben den analytischen Modellen stehen die Simulationsmodelle.

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