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Die Seleukiden als Orientalen? Die seleukidischen Residenzstädte im Vergleich

Die Seleukiden als Orientalen? Die seleukidischen Residenzstädte im Vergleich

Paperback

Ancient History General

ISBN10: 3656507805
ISBN13: 9783656507802
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 1 2013
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die Seleukiden, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Tod Alexanders des Gro en bildete sich in den Kämpfen der Diadochen um das Erbe Alexanders das hellenistische Staatensystem heraus. Alexanders Reich wurde unter den siegreichen Diadochen aufgeteilt, so dass sich in der Folgezeit verschiedene Gro reiche etablieren konnten. Seleukos I. Nikator, der sich 312 der Satrapie Babylon bemächtigen konnte, schuf dabei mit dem Seleukidenreich das flächenmä ig grö te Reich hellenistischer Zeit, das sich in seiner weitesten Ausdehnung vom europäischen Thrakien bis zum Industal erstreckte. Die Seleukidenkönige standen damit einerseits in der Nachfolgeschaft Alexanders, mit dessen Herrschaft gleichsam auch die Epoche des Hellenismus und die Durchdringung des nicht-griechischen Volkes mit der griechischen Kultur ihren Anfang nahmen. Andererseits aber müssen sie auch als Erben der achaimenidischen Könige verstanden werden, die in den zwei Jahrhunderten vor Alexander in diesem Gebiet geherrscht hatten. Damit stellt sich die grundsätzliche Frage, ob das Seleukidenreich, ein ethnisch äu erst heterogenes Gebilde, eher als Fortführung einer griechisch-makedonischen oder einer babylonischen, achaimenidischen Tradition zu verstehen ist. Kann mit Blick auf das Gro reich der Seleukiden noch von einer Hellenisierung des Orients gesprochen werden? Oder stehen die seleukidischen Herrscher möglicherweise vielmehr im Zeichen einer Orientalisierung griechisch-makedonischer Tradition? Die starre Antithetik der historischen Konzepte allerdings - Hellenisierung des Orients auf der einen, Orientalisierung makedonisch-griechischer Tradition auf der anderen Seite - kann die historische Realität in ihrer Differenziertheit sicher nicht ausreichend widerspiegeln und ist letztlich das konstrukthafte Ergebnis der Bemühung, die Sele

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