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Sehenden Auges ins Verderben? Rom und die Schlacht bei Cannae

Sehenden Auges ins Verderben? Rom und die Schlacht bei Cannae

Paperback

Ancient History General

ISBN10: 3656439176
ISBN13: 9783656439172
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 24 2013
Pages: 72
Weight: 0.23
Height: 0.17 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universität Basel, Veranstaltung: Die punischen Kriege, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Hannibals Heer im Jahr 218 v. Chr. die Alpen überquert hatte, und die erschöpften Soldaten ihre Blicke über die Weite der Poebene schweifen liessen, muss ihnen die Mühsal ihrer historischen Tat anzusehen gewesen sein. Von den ursprünglich knapp 50 000 Soldaten und 37 Kriegselefanten waren laut Polybios nur noch die Hälfte übrig. Doch die Überlebenden hatten ihre Zähigkeit im Kampf gegen rebellische Bergvölker, eisiges Wetter und unwegsames Gelände unter Beweis gestellt, und sollten in der Folge harte Gegner für ihre Feinde werden. Bei den nun folgenden Schlachten zeichnete sich die Überlegenheit von Hannibals Armee schon ab. Die Schlacht beim Fluss Trebia im Jahr 218 v. Chr. endete mit einer römischen Niederlage, da Hannibal schon hier mit ungewöhnlichen Taktiken kämpfte. Nach einer Zeitphase in der die Römer auf eine Art Kleinkrieg gegen die Karthager setzten, beschloss der römische Senat, ermutigt durch einige kleinere Siege, Hannibal schliesslich zur Entscheidungsschlacht zu stellen. Die römische Armee wurde vernichtend geschlagen, und 70 000 römische Soldaten und Bundesgenossen sollen laut Polybios Darstellung den Tod gefunden haben. In dieser Arbeit möchte ich nun den Gründen der römischen Niederlage nachgehen. Dazu gebe ich zur Orientierung zuerst einen Überblick über den Ablauf der Schlacht und die Organisation der römischen Armee. Danach werde ich erforschen welche verschiedenen Faktoren auf Seiten der Römer und ihrer Bundesgenossen zur Niederlage beigetragen haben. Sind die Römer zu grosse Risiken eingegangen, haben sie den Gegner unterschätzt, oder lag es an der Organisation der Armee? Welchen Anteil hatten politische, taktische und strategische (Fehl)entscheidungen? Waren diese Fehler absehbar, gingen die Römer also sehenden Auges in ihr Verderben? Bei der Beantwortung

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