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Schutzgasschweißen Mit Abschmelzender Elektrode Unter Verwendung Verschiedener Gasgemische

Schutzgasschweißen Mit Abschmelzender Elektrode Unter Verwendung Verschiedener Gasgemische

Paperback

Series: Forschungsberichte Des Landes Nordrhein-Westfalen, Book 1529

Gifts & Stationery GeneralGeneral ReferenceGeneral Science

ISBN10: 3663066835
ISBN13: 9783663066835
Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Published: Jan 1 1965
Pages: 70
Weight: 0.29
Height: 0.15 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Die Entwicklung der Schwei technik ist gekennzeichnet durch das Bemühen, Schwei verbindungen mit gro er Sicherheit bei wirtschaftlichem Kostenauf- wand und gleichzeitiger Erleichterung der Arbeitsverhältnisse für den Menschen herzustellen. Gefordert wird, da die Verbindung gleiche mechanische, physi- kalische und chemische Eigenschaften wie der Grundwerkstoff aufweist. Ver- wirklicht werden diese Forderungen entsprechend den eingesetzten Werkstoffen und Schwei verfahren auf verschiedenen Wegen, wobei jedoch eines allen Möglichkeiten gemeinsam ist: Schutz von Schwei zusatzwerkstoff, Schmelze und Naht vor den schädlichen Einflüssen der umgebenden Luft, da man schon früh erkannt hatte, da Sauerstoff und Stickstoff eine Schwei verbindung brüchig, porig und spröde machen. Mit dem Bestreben, den Lichtbogen von der Luft abzuschirmen, ist eine gro e Zahl von Entwicklungen durchgeführt worden, die im wesentlichen jedoch auf zwei Grundtypen zurückgeführt werden können; entweder setzt man Verbren- nungsprodukte aus dem Schwei proze zur Abschirmung ein, oder das Schutz- gas wird von au en zugeführt. Ein Edelgas als Schutzgas wurde erstmalig 1936 in den USA verwendet, wobei Helium eine nicht abschmelzende Wolfram- Elektrode und das Schwei bad umgibt. 1948 begann die Entwicklung der Schutzgasschwei ung mit abschmelzender Elektrode, wiederum unter Edelgas- schutz - das SIGMA-Schwei verfahren - (SIGMA = Shielded-Inert-Gas- Metal-Arc), das in Deutschland seinen Eingang unter dem Namen MIG-Verfahren (MIG = Metall-Inert-Gas) gefunden hat. Die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens ist erheblich grö er als bei der üblichen Handschwei ung mit umhüllten Elektroden, da die Stromdichten und damit die Abschmelzleistungen höher liegen. Wegen guter und gleichmä iger Nähte ist dieses Verfahren für die Verschwei ung von NE-Metallen und rost- und säure- beständigen Werkstoffen kaum noch wegzudenken.

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