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Schrumpfung in den alten und neuen Bundesländern - ein akteursbezogener Vergleich von (sozialen) Stadtumbauinitiativen in benachteiligten Großsiedlung

Schrumpfung in den alten und neuen Bundesländern - ein akteursbezogener Vergleich von (sozialen) Stadtumbauinitiativen in benachteiligten Großsiedlung

Hardcover

General Sociology

ISBN10: 3942109646
ISBN13: 9783942109642
Publisher: Disserta Verlag
Published: Apr 15 2011
Pages: 264
Weight: 1.15
Height: 0.63 Width: 6.00 Depth: 9.00
Language: German
Gro siedlungen wie Hamburg-Steilshoop oder Berlin-Marzahn gibt es in fast allen deutschen Gro städten. In den neuen Bundesländern sind diese als Platte dafür bekannt, dass man sie wegen Leerstands oft abrei t. In den alten Ländern hingegen sind sie eher wegen ihrer schwierigen Sozialstruktur und den damit verbundenen Problemen öffentlichkeitswirksam. Zu beiden Themenbereichen existiert eine schier endlose Fachliteratur, leider endet diese zumeist an dem Punkt, wo es gilt beide Themen prozesshaft zu vergleichen. Ansatzpunkt der vorliegenden Arbeit war es, die Problematik Gro siedlungen aus einem gesamtdeutschen Blickwinkel zu betrachten. Ähnliche soziale Probleme haben sich zwei Jahrzehnte nach der politischen Wende auch in der ostdeutschen Platte entwickelt und die Gro siedlungen der alten Länder weisen oft auch bauliche Mängel auf. Auf diesem Ansatz basierend stellt diese Disseration die Frage, inwieweit Stadtumbau sich heute zwischen Ost und West unterscheidet, wie Akteure vor Ort entsprechende Probleme angehen und ob Erfahrungen auf wissenschaftlicher oder praktischer Ebene ausgetauscht werden. Um den Praxisbezug nicht au er Acht zu lassen, werden diese grundsätzlichen Fragen anhand von vier Gro siedlungen in Bremen, Dortmund, Guben und Halle untersucht. Interessante Ergebnisse ergaben sich insbesondere im Hinblick auf Kooperationsformen der Akteure vor Ort, gerade wenn im Stadtteil ein international tätiges Wohnungsunternehmen Wohnungseigentümer ist. Diese lassen sich nach den Ergebnissen der vorliegenden Arbeit sehr schwer in soziale Stadtumbauprozesse einbinden. Ebenfalls ergaben die Fallstudien in den vier Gro siedlungen ein sehr unterschiedliches Verständnis von Bürgerbeteiligung. In Bremen-Tenever wird diese als Mitentscheidung des Stadtteilbewohners seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. In anderen Städten wird darunter allenfalls Bürgerinformation verstanden. Auch ergaben sich interessante Hemmnisse bei den Stadtverwaltungen und Wohnungsunterneh

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