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Rudolf Losse von Eisenach und seine Bewerbung um ein Kanonikat am Erfurter Marienstift - eine personale Verflechtungsanalyse

Rudolf Losse von Eisenach und seine Bewerbung um ein Kanonikat am Erfurter Marienstift - eine personale Verflechtungsanalyse

Paperback

Medieval & Renaissance History

ISBN10: 3640870824
ISBN13: 9783640870820
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 18 2011
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Historisches Institut - Lehrstuhl für Mittelalter), Veranstaltung: Vatikanische Quellen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen eines Seminars mit dem Titel Vatikanische Quellen entstanden. Will man sich mit bedeutenden Persönlichkeiten Thüringens im 14. Jahrhundert beschäftigen, so kommt man an einem Namen nicht vorbei. Die Rede ist von Rudolf Losse von Eisenach, der vom 4. bis ins 6. Jahrzehnt, als Notar und Rat, dann als Offizial des grossen Erzbischofs Baldewin von Trier, der stärksten staatsmännischen Persönlichkeit der Zeit, in einem Brennpunkt der europäischen Politik gestanden hat und uns eine unvergleichliche Sammlung an Briefen und Urkunden, sein so genanntes Konzeptbuch, hinterlassen hat. Aber nicht die gro e Politik soll den Gegenstand der Arbeit bilden, sondern die personengeschichtliche Betrachtung des Rudolf Losse und seines Personenkreises im Hinblick auf seine Bewerbung um ein Kanonikat an der Stiftskirche St. Marien zu Erfurt. Die Arbeit bedient sich also einem individualisierten Ansatz der Geschichtswissenschaft. Es soll eine Untersuchung der personalen Verflechtung durchgeführt werden, bei der Rudolf Losse im Mittelpunkt steht und seine Mitstreiter in Bezug zu ihm gesetzt werden sollen.Im Folgenden soll hierzu exemplarisch die oben genannte Bewerbung Rudolf Losses für ein Kanonikat an der Stiftskirche St. Marien zu Erfurt herangezogen werden. Dabei soll es darum gehen zu zeigen, welche sozialen Kontakte Losse hierbei ins Feld führt, um diese Stelle einnehmen zu können. Es soll zurückgegriffen werden auf die Unterscheidung zwischen der Totalität der sozialen Verflechtung und dem Ausschnitt dieser Totalität, das so genannte set, das nur ein persönliches Beziehungsgeflecht, also das einer bestimmten Person, ein so genanntes ego, in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt.

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