• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Robert Wilsons "Deafman Glance" unter dem Blickwinkel von Mimesis und postdramatischem Theater

Robert Wilsons "Deafman Glance" unter dem Blickwinkel von Mimesis und postdramatischem Theater

Paperback

Playwriting

ISBN10: 3640259858
ISBN13: 9783640259854
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 5 2009
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: Sehr Gut, Universität Wien (Theater-, Film- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Seminar zu Theorien und Methoden der Theaterwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Erkenntnis, dass Mimesis kein homogener Begriff, sondern ein hochkomplexes Gebilde mit erstaunlicher Bedeutungsvielfalt ist, das einem steten Bedeutungswandel unterzogen ist, findet man auch in einem postdramatischem Stück wie Deafman Glance viele Anknüpfungspunkte. Abweichend vom aristotelischen Ideal der Ähnlichkeit ergeben sich bereits bei Kleist überraschend modern anmutende Gesichtspunkte auf den heutigen Mimesis-Begriff. Speziell in seinen Schriften Über das Marionettentheater (1810) finden sich ausnehmend viele Übereinstimmungen mit Wilsons mimetischer Herangehensweise. Trotz oder wegen der heutigen immensen Bedeutungsvielfalt der Mimesis ist sie selbst im postdramatischen Theater - wie anhand von Robert Wilsons Deafman Glance nachweisbar - noch existent. Die künstlerischen Verdienste hochkarätiger Autoren wie Lessing mit dem Anrei en der Performance, Lenz mit seiner antiaristotelischen Haltung, Kleist, Brecht sowie Artaud und moderne Philosophen von Adorno bis Baudrillard finden im Mimesis-Verständnis und der Ausprägung des postdramatischen Theaters ihren Ausdruck. Robert Wilsons Theaterstück Deafman Glance weist in diesem Sinne nicht nur mimetische Merkmale der Theaterhistorie auf, sondern enthält überdies zahlreiche Kriterien des postdramatischen Theaters. Basierend auf fremden Wahrnehmungen - wie der stummen Welt seines Adoptivsohnes Raymond Andrews - spielt Wilson mit jeder Menge Anspielungen, die auch aus den Bereichen Psychoanalyse und Freudsches Denken stammen . Unter Einbringung seiner ästhetischen Kompetenz als ausgebildeter Architekt, lässt er sein Können im Rahmen der Bühnengestaltung, Lichtregie und au ergewöhnlichen Darstellerführung spielen. Ein ausgeprägtes Kunstempfinden und

Also from

Kornberger, Silvia

Also in

Playwriting