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Richard Lindner, Ein Emigrant in New York: Zum Selbstverstaendnis Des Kuenstlers 1950-1953. Mit Einem Anhang Unveroeffentlichter Korrespondenz an Herm

Richard Lindner, Ein Emigrant in New York: Zum Selbstverstaendnis Des Kuenstlers 1950-1953. Mit Einem Anhang Unveroeffentlichter Korrespondenz an Herm

Paperback

Series: Europaeische Hochschulschriften / European University Studie, Book 246

Art HistoryGeneral Sociology

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ISBN10: 3631483945
ISBN13: 9783631483947
Publisher: Peter Lang
Published: Jan 1 1996
Pages: 214
Language: German
Von 1950 bis 1953 definiert Richard Lindner sein Selbstverständnis als Künstler im New Yorker Exil. Portraits von Marcel Proust und von Wunderkindern sind allegorische Bildnisse des Emigranten in einer konstruierten Wirklichkeit. Sie dokumentieren die Auseinandersetzung mit der Neuen Sachlichkeit, Prinzhorn und dem Abstrakten Expressionismus. Die Frau im Korsett, Lindners Allegorie der Künstlichkeit, kann innerhalb des komplexen ikonographischen Bezugssystems von The Meeting als Personifikation der Kunst interpretiert werden. Gleichzeitig verkörpert sie die auch von Vladimir Nabokov entwickelten Prinzipien einer Ästhetik des Exils. Die im Anhang veröffentlichten Briefe Richard Lindners an Hermann und Toni Kesten geben Zeugnis vom biographischen Hintergrund des künstlerischen Neuanfangs.

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