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Die Renaissance der Weltreligionen - religiöser Fundamentalismus im Islam, in den USA und die Rolle Europas

Die Renaissance der Weltreligionen - religiöser Fundamentalismus im Islam, in den USA und die Rolle Europas

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640570545
ISBN13: 9783640570546
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 21 2010
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Universität Münster (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die Tragik europäischer Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens seit dem 11. September 2001 und den Anschlägen auf das World Trade Center in New York haben Themen der Politisierung von Religion oder der religiösen Aufladung der Politik wieder Hochkonjunktur. Die Lage im Irak-Krieg wird durch die sich intensivierende ethnisch-religiöse Gewalt immer prekärer. Auch weitere Krisenherde auf der Welt, wie zum Beispiel der Nah-Ost Konflikt stehen in Verbindung mit einer neuen Intensität der religiösen Einstellungen. Gerade in Hinblick auf die letzten Entwicklungen der internationalen Politik wir das Thema der religiösen Politisierung zunehmend wichtiger. Vor allem in den USA sowie in den islamischen Ländern konnten fundamentalistische Bewegungen einen kaum erwarteten Machteinfluss gewinnen und sich politisch instrumentalisieren. Religionen zählen zu den wichtigsten geistigen Antriebs- und Bewegungskräften der Gesellschaft und stehen in vielfältigen Wechselwirkungen mit der Politik. Nachdem moderne Errungenschaften wie Säkularisierung und generell der Fortschrittglauben in weiten Teilen der Welt ihre Attraktivität wieder verloren haben, ist der Einfluss der Religionen auf alle Lebensbereiche wieder gestiegen. Dabei erlangen insbesondere in den islamischen Ländern und in den USA zunehmend fundamentalistische Bewegungen politische Macht und versuchen ihre Ziele expansiv und aggressiv auszubreiten (Woyke 2008: 363). Es kann von einer Renaissance der Weltreligionen gesprochen werden, welche eine Wiedererwachung der Religionen als Akteure der Politik impliziert. Fast schon eine Ausnahme bildet Europa. Hier ist die Prägekraft der religiösen Haltungen auf die politischen Einstellungen in weiten Teilen zurückgegangen und das Prinzip des Laizismus, also die Trennung von Kirche und Staat, ha

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